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Wer sein Kapital in Aktien oder Wertpapieren anlegen will, braucht ein Depotkonto

Das Konto, über das Wertpapiergeschäfte wie Kauf, Verkauf und Übertragung abgewickelt werden und wo auch Wertpapierbestände geführt werden, nennt man im Bankwesen Wertpapierdepot oder Wertpapierdepotkonto. Im täglichen Sprachgebrauch ist diese Kontoform eher als Depotkonto bekannt.

Wenn über das Konto keine Wertpapiergeschäfte abgewickelt werden sondern es um Investmentfonds geht, wird der Begriff Anlagekonto verwendet.

Jeder der Kapital in Wertpapieren oder Aktien anlegen möchte, benötigt ein Depotkonto da sämtliche Börsengeschäfte heutzutage online ablaufen. Ein Versand der Aktien per Post, wie vor vielen Jahren, ist nicht mehr üblich.

In manchen Werbeaktionen wird das Depotkonto auch als Girokonto für den Börsenhandeln bezeichnet, da es im Prinzip genau die Funktion des Girokontos einnimmt.

Neben einem Depotkonto braucht man für einen erfolgreichen Börsenhandel mindestens ein Girokonto. Dieses soll als Referenzkonto für alle Ein- und Auszahlungen auf dem Depotkonto dienen. In der Regel folgt mit der Eröffnung eines Depotkontos auch die Eröffnung eines Referenzkontos.

Um das beste Depotkonto für sich zu finden, sollten Sie sich sowohl über die Depot-Arten als auch über verschiedene Anbieter von Depotkonten informieren. Danach ist ein Depotkonto Vergleich sinnvoll, bevor Sie Ihr Depotkonto eröffnen.

Depot-Arten werden je nach Bank unterschiedlich klassifiziert

Je nach Bank werden die verschiedenen Depot-Arten in der internen Buchführung in vier Hauptkategorien unterschieden:

  • Eigendepot / Depot A: Als Eigendepots werden die Wertpapiere aus dem Eigenhandel der Bank bezeichnet.
  • Fremddepot / Anderdepot / Treuhanddepot / Depot B: Depots, die für Kunden geführt werden, bewahren Wertpapiere auf, die sich im Besitz des Kunden befinden, bzw. alle Wertpapiere aus Kommissionsgeschäften, und gehören somit zu den Fremddepots.
  • Pfanddepot / Depot C: Im Pfanddepot verwaltet die Bank Wertpapiere von Kunden, die im Rahmen eines Wertpapierkredites verpfändet wurden. Der Bestand haftet solidarisch im vollem Umfang für den Rückkredit gegenüber dem sogenannten Drittverwahrer.
  • Sonderpfanddepot / Depot D: Das Sonderpfanddepot enthält nur die beschränkt verpfändeten Wertpapiere der Kunden der Bank. Dies sind die Wertpapiere eines einzelnen Kunden, der einen Wertpapierkredit aufgenommen hat.

Als Kunde können Sie meist zwischen vier anderen Depot-Arten wählen, die im Prinzip alle Unterformen des Fremddepots, Depot B, sind. Die Arten unterscheiden sich in der Art der Wertpapiere die gehandelt werden können wie auch in ihren Anbietern.

  • Wertpapierdepot: Als Wertpapierdepot wird jedes Depotkonto bezeichnet. Dies kann ein Depotkonto bei einer Bank oder einem Broker sein. In einem Wertpapierdepot kann jede Art von Wertpapieren verwahrt werden.
  • Aktiendepot: In einem Aktiendepot lassen sich neben Aktien auch Fonds, Anleihen, Renten und andere Wertpapiere verwahren. Ein Aktiendepot ist im Prinzip nur eine weitere Bezeichnung für ein Wertpapierdepot.
  • Onlinedepot: Alle Geschäfte, die über ein Onlinedepot laufen, werden online durchgeführt. Zur Nutzung eines Onlinedepots brauchen Sie also immer das Internet. Ein Onlinedepot können Sie bei Online-Brokern und Direktbanken eröffnen.
  • Fondsdepot: Wenn Sie Ihr Kapital ausschließlich in Fonds einer Gesellschaft anlegen möchten, ist ein Fondsdepot die richtige Wahl. Ein Fondsdepot erhalten Sie nur bei der jeweiligen Gesellschaft. In einem Fondsdepot lassen sich Fonds der entsprechenden Gesellschaft handeln und verwahren.

 

Depotkonto – bei der Hausbank oder bei einer Direktbank?

Viele Kunden die zum ersten Mal Geld in Form von Wertpapieren anlegen möchten, machen sich darüber Gedanken, wo sie dies am besten tun können.

Je nachdem, was Ihre persönlichen Ziele sind und wie viel Beratungsbedarf Sie haben, ist ein Depotkonto bei Ihrer Hausbank, bzw. ein Depotkonto bei einem Online-Broker oder einer Direktbank, für Sie die bessere Wahl.

Depotkonto bei der Hausbank

Der größte Vorteil eines Depots bei Ihrer Hausbank ist, dass Ihr Berater Sie und Ihre finanzielle Situation gut kennt. Er kann Sie Ihrer Situation entsprechend beraten und Ihnen gegebenenfalls auch von einem zu risikoreichen Geschäft abraten.

Viele Kunden schätzen ein persönliches Gespräch das in den Öffnungszeiten der Filialbank in der Regel jederzeit unkompliziert möglich ist.

Wenn Sie zum ersten Mal Ihr Kapital in Wertpapieren anlegen möchten und nur wenig Wissen über Börsengeschäfte haben, ist ein Depotkonto bei Ihrer Hausbank vermutlich die bessere Wahl. Ihr persönlicher Ansprechpartner kann Sie ausführlich über Anlagestrategien, Risiken und Chancen informieren.

Depotkonto beim Online-Broker oder bei der Direktbank

Sowohl bei einem Online-Broker als auch bei einer Direktbank führen Sie Ihr Depotkonto ausschließlich online.

Sämtliche Wertpapiergeschäfte werden über das Internet oder telefonisch abgewickelt.

Die meisten Online-Broker haben ein beschränktes Angebot von Wertpapieren aus einem bestimmten Bereich, auf den sie sich spezialisiert haben.

Obwohl Sie als Kunde beim Online-Broker weniger Auswahl der Wertpapiere haben, kann es sich durchaus lohnen, seine Wertpapiergeschäfte online laufen zu lassen. Online-Broker haben oft Fachwissen und können Sie in ihrem Fachbereich gut beraten, da sie sich auf ein Gebiet spezialisiert haben.

Bei Börsenerfahrungen ist ein Depotkonto bei einem Online-Broker die bessere Alternative für Sie. Online-Broker bieten nicht nur Depotkonten mit besseren Konditionen an, sondern Sie können auch jederzeit auf Ihr Depot zugreifen und sich mit den Analysetools, die viele Online-Broker anbieten, einen Überblick über die Chance und Risiken Ihrer Wertpapiere verschaffen und gegebenenfalls schnell handeln, wenn dies nötig sein sollte.

Sparen mit Wertpapieren lohnt sich eher mittelfristig oder langfristig

Wenn Sie kurzfristig für eine größere Anschaffung wie einen Autokauf sparen möchten, sind Wertpapiere eher ungeeignet. Das Anlegen von Kapital in Form von Wertpapieren lohnt sich nur, wenn man für einen längeren Zeitraum nicht über das Kapital verfügen möchte.

Alternative Anlageformen für das Sparen über einen kurzen Zeitraum sind das Tagesgeldkonto oder das Festgeldkonto.

Der Begriff Wertpapier bezeichnet ein Vermögensrecht, das in Form einer Urkunde oder als Wertrecht verbrieft werden kann. Wertpapier ist ein Sammelbegriff für verschiedene Arten von Urkunden, die entweder nach dem Ertrag oder nach dem verbrieften Recht unterschieden werden.

Bei der Unterscheidung nach dem Ertrag gibt es folgende Formen von Wertpapieren:

  • Zinspapiere (zum Beispiel Anleihen oder Bundesbriefe)
  • Ertraglose Papiere (zum Beispiel Schecks oder Wechsel)
  • Dividendenpapiere (zum Beispiel Genusspapiere oder Aktien)

Unterscheidet man die Wertpapiere nach dem verbrieften Recht, ergeben sich folgende Kategorien:

  • Schuldrechtliche Wertpapiere
  • Mitgliedschaftliche Wertpapiere
  • Sachenrechtliche Wertpapiere

Wertpapiere sind grundsätzlich zum Kauf und zum Verkauf sowie zur Verwahrung und zur Verwaltung bestimmt.

Abhängig von der Art des Wertpapieres ist auch wo der Handel stattfindet. So werden Aktien zum Beispiel an der Börse gekauft und verkauft.

Verwahrarten von Depotkonten

Wertpapiere werden heutzutage so gut wie gar nicht mehr in Papierform an den Kunden weitergegeben. Die sogenannte Girosammelverwahrung bei Clearstream ist die übliche Verwahrungsform für Depotkonten.

Bei dieser Verwahrart hat der Bankkunde einen Miteigentumsanteil an dem Wertpapierbestand, der durch den Depotauszug seiner Hausbank verbrieft ist. Die eigentliche Verwahrung und Verwaltung findet bei der zentralen Verwahrstelle Clearstream statt. Dort werden die Papiere, falls überhaupt noch effektive Urkunden ausgeliefert werden, zentral buchhalterisch gelagert.

Die Eigentümer der Wertpapiere erhalten im Rahmen der Girosammelverwahrung häufig auch ein Miteigentumsrecht an einer Globalurkunde, in der sämtliche Miteigentumsanteile vereinigt sind.

Eine andere Verwahrart sind Wertrechte. Bei Wertrechten wird auf Urkunden und Globalurkunden gänzlich verzichtet.

Im Prinzip können Ansprüche aus Wertpapieren nur durch Vorlage einer Urkunde geltend gemacht werden. Da dies praktisch aber nahezu unmöglich ist, kann man gehaltene Aktienanteile auch durch Vorlage einer Hinterlegungsbescheinigung nachweisen.

Die rechtlichen Grundlagen für die Girosammelverwahrung bieten das Depotgesetz (DepotG) und das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB).

Inzwischen nicht mehr genutzt ist eine weitere Art der Wertpapierverwahrung, die Streifbandverwahrung. Voraussetzung für die Streifbandverwahrung ist das Vorhandensein von effektiven Stücken. Die effektiven Stücke wurden mit einem Streifband versehen, im Tresor der Bank gelagert. Auf dem Streifband waren die Daten des Besitzers notiert.

Der Handel mit Wertpapieren – kurz erklärt

Wenn Sie ein Depot für Ihre Kapitalanlage nutzen möchten, müssen Sie zunächst ein Depotkonto bei einer Bank oder einem Online-Broker eröffnen. Im Depotvertrag wird der gesamte Eröffnungsprozess abgewickelt und schriftlich festgehalten.

Über Ihr Depotkonto laufen dann alle Buchungen und Bestände und dort können Sie auch die Entwicklungen der einzelnen Wertpapiere einsehen. Neben dem Depotkonto wird ein Referenzkonto benötigt, meist ein Girokonto, über das alle Zahlungen laufen und auf dem zum Beispiel Erlöse aus einem Verkauf gutgeschrieben werden.

Den Handel mit Ihren Wertpapieren können Sie durch die Bank oder den Online-Broker durchführen lassen, dazu müssen Sie lediglich die zuständige Stelle per Telefon oder E-Mail beauftragen. Sie können aber auch selbst mit Ihren Wertpapieren handeln. Dazu müssen Sie in Ihrem Online-Depot die Wertpapiernummer und dazu den Preis eintragen, für den Sie die Papiere handeln möchten.

Außerdem haben Sie die Möglichkeit, einen Handelsplatz für Ihr Wertpapier anzugeben. Dieser kann entscheidend für den Preis sein zu dem Sie Ihr Wertpapier verkaufen.

Für den Abschluss des Wertpapierhandels müssen Sie in der Regel, wie beim Online-Banking, eine TAN-Nummer eingeben damit die Bank oder der Broker sich sicher sein können, dass Sie berechtigt dazu sind diesen Handel durchzuführen.

Die Einzelheiten des Wertpapierhandels sind vor allem davon abhängig, womit Sie genau handeln. Deswegen muss erklärt werden ob es um Aktien, Fonds, Genussscheine, Anleihe, Pfandbriefe oder Renten geht.

Kosten und Gebühren für ein Depotkonto

Im Gegensatz zum Girokonto, Festgeldkonto und Tagesgeldkonto gibt es ein kostenloses Depotkonto eher selten. Die Gebühren für ein Depotkonto setzen sich aus verschiedenen Anteilen zusammen.

In der Regel müssen Sie bei einem Depotkonto für die Führung des Kontos Gebühren bezahlen. Diese variieren von Bank zu Bank und sollten vor Eröffnung eines Kontos in jedem Fall mit einem Depot Vergleich gegenübergestellt werden. Meist sind die Kontoführungsgebühren für Depotkonten bei Direktbanken, also Banken die keine Filialen haben, und Online-Brokern günstiger als bei Filialbanken.

Zu den Kosten der Kontoführung, kommen bei einem Depotkonto außerdem die Verwahrungskosten hinzu. Für die Verwahrung der Depots erheben sowohl Banken als auch Online-Broker Gebühren.

Je mehr Handel Sie mit Ihren Wertpapieren betreiben, desto höhere Ordergebühren kommen auf Sie zu. Ordergebühren werden bei jedem Auftrag, als Kauf oder Verkauf von Wertpapieren, vom Depotanbieter berechnet.

Für den Handel mit Ihren Wertpapieren müssen Sie außerdem eine Börsengebühr einrechnen. Die Börsengebühr setzt sich aus verschiedenen Einzelkosten zusammen. Unter anderem wird in der Börsengebühr die Courtage der Börsenexperten berücksichtigt. Außerdem werden Gebühren für die Nutzung eines Handelsplatzes, also einer bestimmten Börse, erhoben die Sie als Bankkunde bezahlen müssen wenn Sie mit Ihren Wertpapieren handeln möchten.

Sind Wertpapiere kostenlos?

Auch beim Kauf von Wertpapieren können Ihnen Kosten entstehen. Wenn Sie einen Kurs angeben den Sie für den Kauf eines Wertpapiers maximal bezahlen möchten, spricht man in der Fachsprache von Limit Orders. In der Regel müssen Sie für Limit Orders ebenfalls Gebühren bezahlen.

Die meisten Gebühren, die für ein Depotkonto anfallen, sind sowohl vom Depotanbieter als auch von den von Ihnen genutzten Handelsplätzen abhängig. Bei einem Depot Vergleich sollten Sie sich deshalb vor allem auf die Depotführungsgebühren und die Kosten für Orders und Transaktionen konzentrieren.

Bei einem Depotkonto bei einer Filialbank kann zu den aufgeführten Kosten auch noch eine jährliche Depotverwaltungsgebühr, die vom Depotvolumen abhängt, fällig werden. Die meisten Online-Banken verzichten auf diese zusätzliche Gebühr für Depotkonten.

Bei einem Übertrag von Wertpapieren von einer Bank zur anderen, unabhängig davon ob es um Filialbanken oder Direktbanken geht, dürfen in keinem Fall Gebühren berechnet werden.

Auch die Handelsgewohnheiten sind wichtig bei der Entscheidung für ein Depotkonto

Nicht nur die Depotgebühren, sondern auch die Handelsgewohnheiten der Anleger spielen bei der Wahl eines Depotkontos eine wichtige Rolle.

Wenn Sie eher selten Wertpapiere kaufen und diese dann lange im Depot liegen lassen, ist eine kostengünstige Abwicklung des Depotkontos die richtige Wahl für Sie.

Wenn Sie hingegen häufig Wertpapiere kaufen und verkaufen, also mit Wertpapieren spekulieren, brauchen Sie differenziertere Kurse, möglichst in Echtzeit, und eventuell den Zugang zu verschiedenen ausländischen Börsen. In diesem Fall ist ein möglicherweise teureres Depotkonto einer Direktbank die bessere Option für Sie.

Direktbanken stellen Ihren Kunden in der Regel viel mehr Informationen zur Verfügung als Filialbanken. Als Depotinhaber bei einer Direktbank erhalten Sie umfassende Informationen zur Wirtschaft, sowie Analysen zu Einzeltiteln, Expertenkommentare und Kursziele.

Besonderheiten des Wertpapierhandels

Unabhängig davon, ob Sie bereits Börsenerfahrung haben oder zum ersten Mal mit Wertpapieren handeln, gibt es einige Besonderheiten die Sie berücksichtigen sollten.

Für sämtliche Transaktionen Ihrer Wertpapiere sollten Sie immer die Öffnungszeiten der jeweiligen Börsen beachten. Bei den meisten Börsen ist ein Handel bis 20 Uhr möglich, einige schließen aber auch schon früher.

Auch bei der Gutschrift oder Belastungen von Wertpapieren im Depot oder bei Belastungen des Referenzkontos gibt es eine Besonderheit: Obwohl der Zahlungsvorgang am ersten Börsentag nach der Ausführung des Wertpapierauftrages erfolgt, wird die Wertstellung erst zwei Werktage nach dem Umsatz gutgeschrieben oder belastet.

Diese verzögerten Gutschriften der Banken stehen häufig in der Kritik. Bei einem Handel mit Ihren Wertpapieren sollten Sie in jedem Fall bedenken, dass Sie alle erfolgten Buchungen in der Regel erst zwei Werktage nach dem Handel einsehen können.

Eine gute Alternative zum Depotkonto – Kapitalverwaltungsgesellschaften

Wenn Sie Ihre Kapitalanlage vollständig auf Fonds fokussieren möchten, können Sie Ihre Anteile auch direkt bei einer Kapitalverwaltungsgesellschaft, der Fondsgesellschaft, verwahren lassen. Im Gegensatz zu den Transaktionskosten bei klassischen Wertpapieren, werden Fondsanteile in der Regel mit einem Ausgabeaufschlag abgegeben. Dieser Aufschlag  wird auch Agio genannt und beträgt, je nach Fondsgesellschaft und Fondsgattung, zwischen einem und sechs Prozent.

Allerdings gibt es auch einige auf Fonds spezialisierte Direktbanken, die Fonds mit einem stark rabattierten Agio oder ganz abgeben.

Ein Depotkonto braucht Ziele

Damit es sich wirklich lohnt, Kapital in Form von Wertpapieren auf einem Depotkonto anzulegen, sollten Sie sich über die Ziele Ihrer Wertanlage Gedanken machen und eine zu den Zielen passende Strategie finden, nach der Sie Ihren Wertpapierhandel gestalten.

Das sogenannte magische Dreieck der Geldanlage hilft Ihnen, vor der Entscheidung welche Strategie Sie gerne verwenden möchten, zunächst Ihre Ziele herauszuarbeiten.

Das magische Dreieck der Geldanlage setzt sich aus den drei verschiedenen Bereichen Liquidität, Rendite und Sicherheit zusammen. Die drei Bereiche konkurrieren untereinander und sind gleichzeitig voneinander abhängig.

Mit dem Begriff Sicherheit ist der Erhalt des Vermögens bei einer Kapitalanlage gemeint. Sicherheit kann man zum Beispiel durch eine Streuung bzw. Verteilung des Vermögens erreichen. In der Fachsprache nennt man dies Diversifikation.

Die Liquidität oder Verfügbarkeit einer Kapitalanlage drückt aus, wie schnell ein investierter Betrag wieder in Bargeld oder Bankguthaben umgewandelt werden kann bzw. wie hoch die aus der Umwandlung resultierenden Kosten sind. Je kleiner der Umwandlungszeitraum ist, desto liquider ist die Vermögensanlage.

Die Rendite oder Rentabilität beschreibt den Ertrag der aus einer Investition in eine Kapitalanlage erzielt wird. Erträge können aus Dividendenzahlungen, Zinszahlungen, Wertsteigerungen, Kursveränderungen oder anderen Ausschüttungen resultieren.

Für die Darstellung der drei Bereiche wurde ein Dreieck gewählt, da so anschaulich gemacht werden kann, dass immer nur die Verwirklichung von zwei Zielen möglich ist. Anders formuliert, wenn man sich auf Ziele für seine Geldanlage konzentriert, wird automatisch das dritte Ziel vernachlässigt.

Die Ziele eines Depotkontos

Sie sollten sich vor dem Depotkonto eröffnen überlegen, welche Ziele für Sie besonders wichtig sind:

  • Eine Kapitalanlage mit hoher Sicherheit und hoher Liquidität ist in der Regel eher wenig rentabel.
  • Eine Geldanlage mit hoher Rendite und hoher Liquidität bzw. schneller Verfügbarkeit ist meistens eher unsicher.
  • Eine Kapitalanlage mit hoher Sicherheit und hoher Rendite ist häufig nicht liquide bzw. schnell verfügbar.

Damit Ihre Ziele erreichbar werden, sollten Sie in jedem Fall auf eine gute Diversifikation achten. Legen Sie Ihr Kapital, wenn möglich, in verschiedenen Anlageformen bei unterschiedlichen Kreditinstituten an. Kaufen Sie nicht nur Aktien, sondern denken Sie auch daran eine Anlage von Teilen Ihres Geldes in Form von Festgeld zu machen. So verlieren Sie bei einer schlechten Entwicklung der Aktien nicht ihr gesamtes Vermögen.

Finden Sie die passende Strategie für Ihr Vermögen

Nachdem Sie die Ziele für Ihre Kapitalanlage festgelegt haben, besteht der nächste Schritt darin eine Strategie für Ihr Geld zu finden, nach der Sie agieren können.

Unabhängig von der Art Ihrer Kapitalanlage, unterliegen Ihre Wertpapiere immer den Schwankungen des Marktes. Dies gilt für Aktien, Anleihen, Fonds und alle anderen Arten von Investment.

Die Entwicklungen des Marktes vorherzusehen, ist selbst für Profis nicht gänzlich möglich, weshalb davon abzuraten ist, das gesamte Vermögen auf nur eine Art anzulegen.

Um die beste Strategie für Ihr Depotkonto zu finden, sollten Sie sich über die folgenden Punkte Gedanken machen:

  • Wie hoch ist Ihr Renditewunsch?
  • Wie wichtig ist für Sie die Sicherheit?
  • Wie hoch ist Ihre Risikobereitschaft?
  • Wie lange soll die Geldanlage in etwa laufen?
  • Wie nachhaltig ist das Investment?

Aus Ihren Antworten auf diese Fragen können Sie selbst, oder mit Hilfe Ihres Bankberaters bzw. Online-Brokers, die optimale Strategie für Ihre Geldanlage erstellen. Berücksichtigen Sie auch in jedem Fall die Kosten die für Ihr Depotkonto und den Handel mit Wertpapieren entstehen. Diese Gebühren und Kosten verringern die Rendite Ihrer Kapitalanlage und können manchmal einen großen Betrag ausmachen.

Mit günstigen Produkten wie Exchange Traded Funds (ETFs) können Sie einen höheren Reingewinn erzielen, da die Kosten insgesamt niedrig sind.

Depotwechsel / Umzug des Depotkontos

Obwohl es eigentlich keinen Grund dafür gibt, scheuen sich viele Anleger die mit ihrem bestehenden Depot unzufrieden sind, vor einem Wechsel zu einer anderen Bank bzw. einem anderen Online-Broker.

Wer regelmäßig einen Depot Vergleich macht, findet schnell bessere Angebote und der Wechsel des Depotkontos kann sich richtig lohnen.

Wenn Sie vorhaben, mit Ihrem Depotkonto zu einer anderen Bank umzuziehen, brauchen Sie sich in der Regel keine Sorgen über komplizierte Vorgänge oder hohe Gebühren zu machen.

Schritt 1: Neues Depotkonto eröffnen

Als erstes sollten Sie Ihr neues Depotkonto bei einem Anbieter Ihrer Wahl eröffnen.

Schritt 2: Einziehungsermächtigung für die neue Bank ausstellen

Gemeinsam mit Ihrem Antrag auf eine Depoteröffnung füllen Sie eine Ermächtigung aus, damit die neue Bank die Wertpapiere vom bisherigen Kreditinstitut einziehen kann. Für Sie als Kunde fallen dabei keinerlei Kosten an. Der Depotübertrag ist für die neue Bank eine Dienstleistung bzw. Serviceleistung für Sie als neuen Kunden. Das bisherige Kreditinstitut darf für den Übertrag von Depots keine Gebühren berechnen, da es sich laut Bundesgerichtshof dabei um ein bankübliches Tagesgeschäft handelt.

Schritt 3: Mit den Wertpapieren vom neuen Depot aus handeln

Da sich die Bank um den Umzug Ihrer Wertpapiere zu Ihrem neuen Depotkonto kümmert, können Sie nach erfolgtem Depotwechsel wie gehabt mit Ihren Wertpapieren handeln und brauchen sich um nichts Weiteres zu kümmern.

Häufige Fragen zum Depotkonto / FAQ Depotkonto

Insbesondere wenn Sie neu im Börsengeschäft sind oder zum ersten Mal über eine Kapitalanlage dieser Art nachdenken, haben Sie sicher eine Menge Fragen. Die Fragen, die am häufigsten zum Thema Depotkonto gestellt werden, sind hier aufgelistet und beantwortet:

Gilt die Einlagensicherung auch für ein Depotkonto?

In der Regel gilt die Einlagensicherung von 100.000 Euro pro Bank und Kunde, die zum Beispiel beim Festgeldkonto und beim Tagesgeldkonto üblich ist, nicht für ein Depotkonto, weil bei einem Depotkonto die Einlage nicht direkt bei der Bank getätigt wird.

Trotzdem sind Aktien vor einer Insolvenz der Bank in jedem Fall geschützt, da sie von der Bank nur verwahrt werden.

Bei einem Depot gilt, dass der Kontoinhaber auch stets der Eigentümer der Wertpapiere bleibt. Er kann deshalb jederzeit verlangen, dass die Wertpapiere an ihn herausgegeben werden. Sollte die Bank nicht ordnungsgemäß handeln und die Wertpapiere nicht mehr an den Eigentümer herausgeben können, kann der Eigentümer eine Entschädigung verlangen. Der Entschädigungsanspruch liegt bei 90 Prozent der Gesamtsumme, darf aber gleichzeitig maximal 20.000 Euro betragen.

Müssen Wertpapiere immer über die Börse gehandelt werden?

Aktien, Anleihen und andere Wertpapierarten werden in der Regel über die Börse gehandelt, allerdings nicht ausschließlich. Neben dem Börsenhandel, der nach wie vor den größten Teil des Wertpapierhandels ausmacht, können Wertpapiere auch über den sogenannten Direkthandel verkauft und gekauft werden. Direkthandel wird meist von Direktbanken und Online-Brokern angeboten und wird manchmal auch als OTC-Handel (over the counter – Handel) oder außerbörslicher Handel bezeichnet.

Beim Direkthandel handelt die Bank oder der Broker mit einem seiner Partner oder Dritten, anstatt wie sonst üblich, den Auftrag des Kunden (also die Kaufs- oder Verkaufsorder), an die Börse weiterzuleiten.

Bei diesem Handelsgeschäft findet die Transaktion quasi direkt zwischen den Kunden statt ohne dass die Börse dazwischengeschaltet ist.

Kann man ein Depotkonto kündigen? / Was ist bei der Kündigung eines Depotkontos zu beachten?

Es ist möglich ein Depotkonot zu Kündigen. Bei der Kündigung sollten Sie Ihr Depotkonto schriftlich kündigen und beim Postversand die Einschreibenvariante wählen bzw. sich bei persönlicher Abgabe der Kündigung bei der Bank eine Empfangsbestätigung ausstellen lassen.

In den meisten Fällen ist eine Kündigung jederzeit möglich. Einige Banken und Broker haben Kündigungsfristen für ihre Depotkonten, die in den Vertragsbedingungen des Kontos zu finden sind.

Es gibt für Depotkonten keine einheitliche Kündigungsfrist. Dies bedeutet, dass diese, je nach Kreditinstitut bzw. Broker, sehr unterschiedlich sein kann.

Nachdem Ihre Kündigung eingegangen ist, wird Ihr Depotkonto aufgelöst. Denken Sie daran, dass Sie in der Kündigung angeben wohin ein Guthaben überwiesen werden soll.

Insbesondere wenn Sie Depotkonto und Referenzkonto gemeinsam eröffnet haben, müssen Sie ein anderes Konto angeben, auf das Sie das Guthaben überwiesen haben möchten. Bei Kündigung des Depotkontos wird auch das mitangelegte Referenzkonto in der Regel gelöscht.

Bei einem Depotwechsel brauchen Sie Ihr Depot nicht zu kündigen. Dies kann Ihre Bank, wenn Sie sie dazu ermächtigen, für Sie übernehmen.

Ist ein Depot eine gute Wertanlage für Kinder?

Wertpapiere sind aufgrund ihrer höheren Renditen, im Vergleich zu anderen Kapitalanlagen, sehr beliebt. Auch für die Anlage des Geldes von Kindern kann der Kauf von Wertpapieren durchaus sinnvoll sein.

Insbesondere wenn Sie über eine längerfristige Kapitalanlage für Ihre Kinder nachdenken, können mit Wertpapieren bessere Renditen als mit vergleichbaren Sparformen, erzielt werden.

Um das Risiko der Geldanlage zu reduzieren, sollte das Kapital möglichst breit gestreut werden. Investmentfonds sind eine gute Option für die Anlage des Geldes von Kindern, da sie mit unterschiedlichen Risikoeinstufungen erworben werden können und somit vergleichsweise sicher sind.

Um ein Depotkonto für Minderjährige zu eröffnen, müssen immer die Eltern als gesetzliche Vertreter agieren und den Antrag zur Kontoeröffnung unterschreiben. Bis zur Volljährigkeit des Kindes, sind die Eltern für die Verwaltung des Geldes und das Depot verantwortlich. Mit dem Erreichen der Volljährigkeit, kann das Kind auf sein Vermögen zugreifen und eigene Entscheidungen für die Anlage des Kapitals treffen.

Was sind Freetrades und was ist der Vorteil von Freetrades?

Als Freetrades werden Handel ohne Orderkosten bzw. Ordergebühren bezeichnet. Normalerweise verlangen Broker und Banken für die Ausführung eines Auftrags, einer sogenannten Order, eine Transaktionsgebühr, die prozentual berechnet wird oder einen Festpreis hat.

Mit den Freetrades lassen sich Käufe und Verkäufe ohne diese Transaktionsgebühr durchführen. Fremdspesen und andere mögliche Gebühren, wie zum Beispiel für den Handelsplatz, können aber dennoch anfallen.

Was sind ETFs? / Was sind Exchange Traded Funds?

Exchange Traded Funds (ETFs) sind im Bereich des Wertpapierhandels derzeit die größten Aufsteiger. Sehr viele Anleger setzen auf die meistens passiv gehandelten Indexfonds, die nur eine geringe jährliche Kostenbelastung haben.

Bei gemanagten Fonds, bei denen ein Fondsmanager aktiv ist, kommen insgesamt deutlich höhere Gebühren und Kosten zusammen als bei ETFs.

So ist es auch mit wenig Startkapital möglich, zum Beispiel mithilfe eines ETF-Sparplans, interessante Gewinne zu erzielen die später in risikoreicheren Formen mit höherer Rendite angelegt werden können.

Neben den geringen Kosten, gehören ihre Transparenz und Übersichtlichkeit zu den größten Vorteilen der ETFs.

Was sind die wichtigsten Handelsstrategien? / Was ist die beste Strategie?

Entgegen der landläufigen Meinung, dass Börsenhandel und Kapitalanlagen in Wertpapieren vor allem mit Glück zu tun haben, kann man mit dem Einsatz der richtigen Handelsstrategien, tatsächlich langfristige Erfolge erzielen.

Viele Investoren nutzen beim Kauf von Aktien neben einer detaillierten Auswertung einzelner Firmen, die sogenannte Trendfolgestrategie. Bei der Trendfolgestrategie werden anhand von Charts, im Rahmen der Chartanalyse, vorhandene Trends ausgewählt, um diesem Trend schließlich zu folgen.

Wenn zum Beispiel ein Aufwärtstrend deutlich wird, schließen die Investoren sich diesem an und kaufen ebenfalls entsprechende Wertpapiere.

Der Hintergrund dieser Strategie ist der sogenannte Herdentrieb, der an der Börse häufig zu beobachten ist. Hierbei folgen Anleger anderen Anlegern in der Hoffnung dass deren Entscheidung zum Kauf oder zum Verkauf auch für sie die richtige Entscheidung ist.

Ähnliches gilt für den umgekehrten Fall. Bei einem Abwärtstrend werden daher eventuell vorhandene Aktien verkauft.

Neben der Trendfolgestrategie, die auch viele Privatanleger erfolgreich nutzen, kann auch alternativ die Trendumkehrstrategie genutzt werden. Diese Strategie zielt darauf ab, eine Trendwende zu analysieren und sich entgegen dem Trend zu verhalten. Dieses Verhalten nennt man auch antizyklische Investition.

Wie kann man in Devisen und Rohstoffe investieren?

Wenn Sie sich für eine Anlage von Kapital in Form von Wertpapieren entschieden haben, können Sie nicht nur in Aktien, festverzinsliche Papier oder Zertifikate investieren.

Als Anleger haben Sie auch die Möglichkeit eines Investments in Devisen oder Rohstoffen bei dem Sie von der Entwicklung der jeweiligen Produkte profitieren können.

Ein Wertpapierinvestment hat den Vorteil, dass Devisen und Rohstoffe wie Öl, Gold oder Silber nicht physisch gekauft werden müssen. Die Performance bei Devisen und Rohstoffen entspricht der Kursentwicklung der jeweiligen Basiswerte und kann deshalb auch sowohl positiv als negativ ausfallen.

Außerdem haben Sie die Möglichkeit in Devisen oder Rohstoffe über Exchange Traded Funds (ETFs) zu investieren. Diese passiv gemanagten Investmentfonds bilden einen Index ab und erreichen so dessen Rendite.

Die größten Vorteile von ETFs sind ihre Übersichtlichkeit, Transparenz und der große Kostenvorteil im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds. Eine Outperformance, also eine überdurchschnittliche positive Wertentwicklung kann mit ETFs aber nicht erreicht werden.