Suchen Sie nach Möglichkeiten Ihr Geld zu mehr Geld zu machen? Dann haben wir für Sie die richtigen Werkzeuge um dieses zu ermöglichen! Probieren Sie ein Festgeldkonto.

Top 10 Finanz hat für Sie die besten Angebote im Bereich Festgeld herausgefunden um Ihnen, bei der Suche nach der optimalen Geldanlage, die Suche zu vereinfachen. Die Festgeldkonten sind, je nach Beliebtheitsgrad von bisherigen Kunden und Ihren persönlichen Informationen, für Sie herausgefunden worden.

Sein Geld zu optimieren ist immer eine gute Idee. Das anlegen von Geld ist einfach und geht mit einem Festgeldkonto fast automatisch. Die Zinsen die mit dem Anbieter abgesprochen worden sind sorgen dafür, dass das gesparte zunehmend wächst. Jedoch gibt es sehr viele Anbieter und dies kann zur Verzweiflung führen den richtigen für Sie persönlich zu finden. Deswegen kann ein Vergleich der vielen Anbieter eine sehr gute Idee sein. Lassen Sie uns deshalb bei Ihrer Suche helfen und nutzen Sie unsere Vergleichsmaschine oben auf der Seite.

Für weitere Informationen darüber was Festgeld eigentlich ist und was nötig ist um ein Festgeldkonto zu bekommen, lesen Sie unten weiter.

Die optimale mittelfristige Geldanlage mit hohen Zinsen – Festgeld

Wenn Sie Geld anlegen möchten, fallen Ihnen vermutlich zuerst ein Sparbuch oder ein Tagesgeldkonto ein. Leider bekommt man bei diesen beiden Anlageoptionen nur noch wenig Zinsen, die zusätzlich auch noch häufig gesenkt werden. Es gibt keinerlei Garantien wie sich die Verzinsung bei Tagesgeld oder einem Sparbuch entwickeln wird.

Geld in Form von Festgeld anzulegen ist eine gute Alternative zu den bekannten Möglichkeiten. Der Begriff Festgeld wird für eine verzinste Kapitalanlage bei einer Bank, Sparkasse oder Bausparkasse verwendet. Diese Kapitalanlage unterliegt in der Regel einer Einlagensicherung.

Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben zur Einlagensicherung ist Ihr Geld in Form von Festgeld bis zu 100.000 Euro pro Bank und Kunde abgesichert. Möchten Sie eine größere Summe als Festgeld anlegen, empfiehlt es sich, den Betrag auf mehrere Banken zu verteilen.

Im Gegensatz zum Sparbuch und zum Tagesgeldkonto, deren Zinssätze Schwankungen unterliegen und der Wirtschaftslage angepasst werden, haben Sie die Zinsen beim Festgeld garantiert über den vereinbarten Zeitraum. Die Zinsen für Ihr Festgeld bleiben gleich, auch wenn das Marktzinsniveau sinkt.

Festgeld für eine längere Anlagezeit

Die Zinsen beim Festgeld sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Zum einen ist das Marktzinsniveau zum Zeitpunkt der Geldanlage entscheidend, zum anderen spielen die Höhe der angelegten Summe und die Laufzeit des Festgeldes eine wichtige Rolle.

Während Sie als Kunde auf das Marktzinsniveau keinen direkten Einfluss haben, können Sie die Höhe Ihrer Kapitalanlage und die Laufzeit selbst festlegen.

In der Regel bieten Banken und Sparkassen Anlagezeiträume von drei Monaten bis zu 60 Monaten an.

Bei einem Festgeldkonto ist das Geld immer zum Ende der Laufzeit verfügbar, deshalb nennt man diese Anlageform manchmal auch Termingeld oder Zeitgeld.

Bei fast allen Festgeldangeboten ist es so, dass Sie bei einer längeren Laufzeit auch einen besseren Zinssatz für Ihr Festgeld bekommen.

Während der Laufzeit des Festgeldes kann man weder Geld einzahlen noch über das angelegte Geld verfügen. Nur so können die Banken die vereinbarten Zinsen auch tatsächlich bezahlen.

Nur im Ausnahmefall, zum Beispiel bei einer Insolvenz der Bank oder wenn es im Vertrag anders vereinbart worden ist, kann vor dem Ende der Laufzeit auf das Festgeld zugegriffen werden.

Manche Banken haben spezielle Angebote für Neukunden, die Ihr Geld als Festgeld anlegen möchten. So gibt es beispielsweise manchmal Prämien für die Anlage von Festgeld. Durch solche Prämien wird in der Regel der Effektivzins vom Festgeld erhöht. Als Kunde werden Sie also, bei Ende der Laufzeit des Festgeldes, mit einer höheren Auszahlungssumme rechnen können.

Ein Zinsvergleich Festgeld ist wichtig

Da eine Geldanlage in Form von Festgeld eine mittelfristige bzw. längere Anlage ist, sollten Sie unbedingt Konditionen und Zinsen vergleichen. Im Internet gibt es Rechner für den Festgeld Vergleich, die schnell einen Überblick über die vielen Angebote der verschiedenen Banken bieten.

Aber Vorsicht, nicht alle Vergleichsrechner zum Festgeld berücksichtigen alle Bedingungen, wie zum Beispiel eine eventuelle Willkommensprämie für Neukunden.

Obwohl Sie als Kunde über die Höhe des als Festgeld angelegten Betrages selbst bestimmen können, verlangen einige Banken eine Mindesteinlage. Diese liegt meist zwischen 500 und 1.500 Euro. Es ist auch möglich, Festgeld ohne Mindesteinlage anzulegen, häufig sind bei den Banken, die diese Option bieten, die Zinsen für das Festgeld aber schlechter.

Generell gilt, je kleiner der Eröffnungsbeitrag ist, desto geringer ist der Zinssatz vom Festgeld auch. Es kann sich durchaus lohnen noch einen oder zwei weitere Monate zu sparen und das Geld etwas später anzulegen, da man so von einem besseren Zinssatz profitieren kann.

Bei einem Zinsvergleich für eine Geldanlage als Festgeld sollten die folgenden Punkte in jedem Fall enthalten sein:

  • Vollständiger Name der Bank und des Produktes, einige Banken bieten mehrere Optionen für das Festgeld anlegen an
  • Zinssatz in Prozente
  • Zinsertrag, also die Summe die Sie am Ende der Laufzeit erhalten; der Zinsertrag errechnet sich aus der Laufzeit und dem Zinssatz
  • Eventuelle Zusatzleistungen der Bank wie eine Willkommensprämie für Neukunden, wenn vorhanden
  • Höhe der Einlagensicherung und durch welchen Staat diese garantiert wird

Die persönlichen Bedürfnisse im Fokus

 Wie bei jedem Produkt sollten, Sie sich auch vor der Entscheidung für eine Geldanlage in Form von Festgeld über Ihre persönlichen Bedürfnisse Gedanken machen.

Festgeld anzulegen ist kostenlos. Sowohl das Eröffnen als auch das Führen eines Festgeldkontos sind für Kunden gebührenfrei.

Im Gegensatz zu vielen anderen lukrativen Anlageformen für Geld, ist das Festgeld sehr sicher. Durch die gesetzlich garantierte Einlagensicherung von 100.000 Euro pro Bank und Kunde können Sie sich sicher sein, dass Sie zum Ende der Laufzeit Ihr Geld von der Bank ausgezahlt bekommen.

Ein weiterer Sicherheitsfaktor ist der fest vereinbarte Zinssatz, der für die gesamte Laufzeit des Festgeldkontos gilt. So wissen Sie bereits bei Vertragsabschluss, in welcher Höhe die Rückzahlung am Ende der Laufzeit ausfallen wird.

Der größte Nachteil des Festgeldes ist, dass Sie nicht spontan bei Bedarf über Ihr Geld verfügen können. Diese Anlageform lohnt sich für Banken dadurch, dass die Bank für die vertraglich festgelegte Laufzeit über das Geld verfügen kann.

Wenn Sie auf der Suche nach einer flexiblen Geldanlage sind, ist Festgeld nicht die richtige Variante für Sie. Stattdessen könnte ein Tagesgeldkonto besser zu Ihren Bedürfnissen passen.

Festgeld oder Tagesgeld?

Sie möchten Ihre Ersparnisse anlegen, aber sind sich bisher nicht sicher welche Anlageform für Sie geeignet ist? Der untenstehende Überblick über die Vor- und Nachteile von Festgeld und Tagesgeld soll Ihnen helfen, die richtige Form für Ihre Geldanlage zu finden.

Vorteile einer Geldanlage als Festgeld

  • Hohe Zinsen: Nicht nur im Vergleich zum Tagesgeld, sondern auch zu vielen anderen Kapitalanlage-Optionen bietet Ihnen das Festgeld in der Regel den höchsten Zinssatz. Bereits bei einer Anlagedauer von einem Jahr lohnt sich Festgeld im Vergleich zum Tagesgeld deutlich. Mit einem Zinsvergleich können Sie durch Ihre Kapitalanlage bares Geld dazugewinnen.
  • Große Sicherheit: Kapitalanlagen in Form von Festgeld, sind durch die gesetzlich garantierte Einlagensicherung von bis zu 100.000 Euro pro Bank und Kunde eine sehr sichere Anlagenform. Während bei Aktien, Fonds und Unternehmensanteilen die höheren Renditen über die geringe Sicherheit ausgeglichen werden, ist Festgeld die perfekte Geldanlage für Sparer, die ein möglichst geringes Risiko eingehen möchten. Sollten Sie mehr als 100.000 Euro in Form von Festgeld anlegen möchten, empfiehlt es sich die Summe auf mehrere Banken aufzuteilen.
  • Keine Kosten: Die Eröffnung und das Führen eines Festgeldkontos sind für Sie als Kunde gebührenfrei.
  • Gleichbleibende Zinsen: Bei Eröffnung eines Festgeldkontos werden die Zinsen für die gesamte Laufzeit vertraglich festgelegt und können nicht rückwirkend verändert werden. So ist es möglich Renditen bereits im Voraus sehr genau zu berechnen. Der Zinssatz ist beim Festgeld abhängig von der Höhe der angelegten Summe und der Laufzeit, sowie dem Marktzinsniveau, das wiederum vom Leitzins abhängt.

Nachteile einer Geldanlage als Festgeld

  • Geringe Flexibilität: Wer seine Ersparnisse als Festgeld anlegt sollte sich sicher sein, dass er innerhalb der Laufzeit nicht über das Geld verfügen möchte. Eine Auszahlung von Festgeld vor Ende der Laufzeit ist, je nach Bank, möglich. In der Regel muss man dafür aber Gebühren bezahlen. Die meisten Banken erheben Vorschusszinsen, wenn man vorzeitig auf das Festgeld zugreifen möchte.
  • Einlagesumme nicht immer frei wählbar: Von der jeweiligen Bank abhängig sind die Bedingungen zu Minimaleinlagen bzw. Maximaleinlagen. In den meisten Fällen gibt es keine maximale Einlagesumme, Angaben zu minimalen Einlagesumme werden aber von einigen Banken gemacht. Minimaleinlagen bewegen sich in der Regel zwischen 500 und 1.500 Euro, je nach Bank.

Vorteile vom Tagesgeldkonto

  • Flexibilität: Der größte Vorteil eines Tagesgeldkontos ist seine Flexibilität. Beim Tagesgeldkonto kann der Kontoinhaber jederzeit auf sein Geld zugreifen, es überweisen oder abheben.
  • Keine Vorgaben zu Mindest- oder Maximalsumme: Oft bieten Banken Tagesgeldkonten zusätzlich zum Girokonto an damit man das Tagesgeldkonto bei Bedarf jederzeit nutzen kann. Außerdem gibt es für Tagesgeldkonten keine Mindesteinlagen. Sie können 5 Euro oder 5.000 Euro auf Ihr Tagesgeldkonto einzahlen oder überweisen. Für die Bank spielt das keine Rolle.
  • Abwicklung aller Vorgänge online: Inzwischen bieten nicht nur Direktbanken online Kontoführung für Ihr Tagesgeld an, sondern auch die meisten Filialbanken haben online Systeme, mit denen Sie Ihr Tagesgeld bequem von zu Hause aus verwalten können.

Nachteile vom Tagesgeldkonto

  • Niedrige Zinsen: Ein Tagesgeldkonto ist für Sparer nicht besonders attraktiv, da die Zinsen aktuell sehr niedrig sind und sich auch in den letzten Jahren nicht positiv entwickelt haben. Wenn Sie eine bestimmte Summe für einen kurzen Zeitraum nicht auf Ihrem Girokonto haben möchten, ist ein Tagesgeldkonto sinnvoll. Allerdings lohnt sich eine Anlage als Festgeld bereits für Zeiträume von 6 bzw. 12 Monaten mehr, wenn Sie nicht auf das Geld zugreifen müssen.
  • Keine garantierte Rendite: Da der Zinssatz eines Tagesgeldkontos in der Regel nicht vertraglich festgehalten wird, kann er jederzeit unangekündigt von der Bank geändert werden. Als Kunde haben Sie so keine Möglichkeit im Vorhinein zu wissen, wie Ihre Rendite für das Tagesgeld aussehen wird.
  • Referenzkonto benötigt: Von einem Tagesgeldkonto aus kann man keine Überweisungen vornehmen, Lastschriften abbuchen oder es für den allgemeinen Zahlungsverkehr nutzen. Deshalb benötigt man zu einem Tagesgeldkonto immer ein Referenzkonto. Alle Zahlungen laufen dann über dieses Referenzkonto, was bis zu 3 Werktagen dauern kann. Wenn man dringend das Geld vom Tagesgeldkonto braucht, muss man also eventuelle Verzögerungen berücksichtigen.

Lohnt sich die Anlage von Festgeld im Ausland?

Obwohl es im Euro-Raum derzeit kaum Inflation gibt, bieten die Zinsen in Deutschland für alle klassischen Sparformen wie Spareinlagen, Tagesgeld oder Festgeld keinen realen Kapitalerhalt. Bedingt ist dieses Phänomen vor allem durch die lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank und den niedrigen Leitzins. Auch für die nahe Zukunft sieht es nicht nach einer Zinserhöhung aus.

Viele Privatpersonen und Unternehmen suchen deshalb nach einer lohnenswerten Alternative, wie zum Beispiel Festgeld im Ausland anzulegen.

Häufig ist der Zinssatz für Festgeld im Ausland höher als in Deutschland, da der Zinssatz nicht nur von der Zentralbank, sondern auch von der spezifischen wirtschaftlichen Situation im jeweiligen Land abhängig ist. Dies gilt auch innerhalb Europas Grenzen, obwohl die Vorgaben der Europäischen Zentralbank für alle Mitgliedsstaaten gelten.

Die Konditionen für Festgeld hängen von Angebot und Nachfrage, vom Spar- und Anlageverhalten, von der wirtschaftlichen Situation im Land, von den Kostenstrukturen der Banken, von dem Wettbewerb der Finanzindustrie und vielen weiteren Faktoren ab, die je nach Land ganz unterschiedlich sein können.

So ist es möglich, dass der Zinssatz für Festgeld im Ausland höher ist als in Deutschland, obwohl dort die gleiche Währung genutzt wird. Die höheren Zinsen für Festgeld im Ausland sind für deutsche Anleger eine Möglichkeit zumindest die Inflation auszugleichen. Bei wohl überlegter Anlage im Ausland kann man auch mehr als einen Inflationsausgleich erzielen.

Wie sicher ist Festgeld im Ausland?

Besonders bei einer Anlage von Festgeld in Europa, braucht man sich über die Sicherheit seines Geldes keine Gedanken zu machen. Im europäischen Ausland sind die Einlagen gesetzlich gegen Ausfälle geschützt. Es gilt die gesetzlich garantierte Einlagensicherung von bis zu 100.000 Euro pro Bank und Kunde, die EU-weit gültig ist.

Auch bei Staaten die keine EU-Mitglieder sind, wie die Schweiz oder Norwegen, ist Ihr Festgeld sicher. Die meisten nicht zur EU gehörenden europäischen Länder besitzen vergleichbare oder sogar bessere Einlagensicherungen. Alle Auslandsbanken müssen den Schutz der Einlagen durch die jeweiligen nationalen Einlagensicherungsfonds gewährleisten.

Selbst wenn es zu einer Insolvenz der Bank, bei der Ihr Festgeld im Ausland angelegt ist, kommen sollte, gelten EU-Vorgaben. Innerhalb von fünf Arbeitstagen muss die Banken Aufsicht bei drohender Insolvenz den Insolvenzfall feststellen und die Entschädigung der Sparer innerhalb der folgenden 20 Tage erfolgt sein. Im schlimmsten Fall müssten Sie also wenige Wochen auf Ihr Festgeld aus dem Ausland warten.

Festgeld in Euro oder in einer anderen Währung anlegen?

Wenn Sie sich dafür entscheiden, Festgeld bei einer deutschen Bank anzulegen, so wird dies in der Regel in Euro sein.

Bei einer Anlage vom Festgeld im Ausland hingegen können Sie meist entscheiden, in welcher Währung das Festgeldkonto geführt werden soll. Bei Auslandsbanken können Sie Ihr Geld in der jeweiligen Landeswährung, in Euro oder in einer anderen international genutzten Währung wie zum Beispiel US Dollar anlegen.

Legen Sie Ihr Festgeld in Euro an, gibt es kein Währungsrisiko.

Tendieren Sie eher dazu Ihr Festgeld in einer anderen Währung anzulegen, sollten Sie sich in jedem Fall über die damit verbundenen Währungschancen und Währungsrisiken informieren.

Wenn der Wert der Währung, im Vergleich zum Euro, innerhalb der Laufzeit des Festgeldes ansteigt, so bekommen Sie nicht nur die gesparte Summe plus Zinsen, sondern auch noch den erzielten Währungsgewinn ausbezahlt.

Das gleiche Prinzip gilt aber auch für einen Wertverlust der Fremdwährung gegenüber dem Euro. In diesem Fall erleiden Sie als Sparer einen Währungsverlust und haben Einbußen.

Bei der Anlage von Festgeld in einer anderen Währung, sind sowohl der Zinssatz als auch die Währungsperspektive wichtig um eine lohnenswerte Kapitalanlage zu finden.

Wie wird Festgeld versteuert?

In Deutschland werden Festgeldzinsen bei Überschreitung des Freistellungsbetrages automatisch in Form der sogenannten Kapitalertragssteuer vom Kreditinstitut einbehalten.

Bei Festgeld im Ausland gibt es keine automatische Versteuerung. Im Rahmen der Einkommenssteuererklärung, müssen die Festgeldzinsen aus dem Ausland als Kapitalerträge deklariert werden.

Es kann passieren, dass bei ausländischen Zinserträgen automatisch eine Quellsteuer abgezogen wird. Diese wird dann bei der Einkommenssteuer in Deutschland angerechnet.

Im Prinzip ist die Regelung für Steuern von Festgeld die gleiche, nur das Verfahren kann in In- und Ausland unterschiedlich sein.

Unabhängig vom Land der Kapitalanlage, sind Währungsgewinne die mit dem Festgeld erzielt wurden, ebenfalls zu versteuern. Währungsverluste die man durch die Anlage von Festgeld erlitten hat können genauso steuermindernd geltend gemacht werden.

Häufige Fragen zum Festgeld / FAQ Festgeld

Die Fragen, die am häufigsten zum Thema festgestellt werden, sollen hier beantwortet werden damit Ihnen Ihre Entscheidung zu diesem Finanzprodukt leichter fällt.

Wer kann ein Festgeldkonto eröffnen?

Alle volljährigen Personen die in ihrem eigenen Namen handeln, einen Wohnsitz in Deutschland, ein Girokonto bei einer deutschen Bank und ein Mobiltelefon mit deutscher SIM-Karte haben, können ein Festgeldkonto eröffnen.

Für der Eröffnung eines Festgeldkontos bei einer online Bank bzw. Direktbank können außerdem ein Internetzugang und eine gültige E-Mail-Adresse erforderlich sein.

Ist es möglich, für Minderjährige Geld als Festgeld anzulegen?

Bei vielen Banken finden Sie Angebote für Festgeldkonten für Minderjährige. In den meisten Fällen können die Minderjährigen auch als alleinige Kontoinhaber angegeben werden.

Um ein Festgeldkonto für einen Minderjährigen zu eröffnen, brauchen Sie eine Geburtsurkunde oder einen Ausweis des zukünftigen Kontoinhabers. Zudem müssen die gesetzlichen Vertreter sich bei Kontoeröffnung identifizieren.

Auch wenn der Minderjährige der alleinige Kontoinhaber des Festgeldes ist, sind nur die gesetzlichen Vertreter verfügungsberechtigt bis der Kontoinhaber die Volljährigkeit erreicht hat.

Ein Festgeldkonto ist für Neugeborene und Kinder eine besonders sinnvolle Anlageform und eventuell auch eine schöne Geschenkidee, da durch die vermutlich besonders lange Laufzeit des Festgeldes oder Verlängerungen bis zum Erreichen der Volljährigkeit, hohe Renditen erzielt werden können.

Für wen ist Festgeld am besten geeignet?

Eine Kapitalanlage in Form von Festgeld ist am besten für sicherheitsbewusste Anleger geeignet denen eine überdurchschnittlich hohe Rendite weniger wichtig ist als die Sicherheit ihres angelegten Kapitals.

Wer sich für ein Festgeldkonto entscheidet, möchte einen im Voraus kalkulierbaren Ertrag erzielen und sein angelegtes Kapital in gar keinem Fall verlieren.

Wenn man Geld als Festgeld anlegt, sollte man in der Lage sein, auf sein Kapital für die Laufzeit des Festgeldkontos verzichten zu können.

Falls Sie auf der Suche nach einer Anlagemöglichkeit sind, bei der Ihr Geld jederzeit verfügbar ist, ist ein Festgeldkonto nicht die richtige Anlagevariante für Sie.

Wie hoch sollte die Summe für ein Festgeldkonto mindestens und maximal sein?

Es gibt Banken, die bei der Anlage von Festgeld keine Mindesteinlage fordern. In der Regel gibt es aber sowohl Mindesteinlagesummen als auch Höchstanlagebeträge. Diese sind, je nach Bank, sehr unterschiedlich.

Die Mindesteinlage kann zwischen 500 und 5.000 Euro liegen, bei manchen Banken sogar bei 10.000 Euro um ein Festgeldkonto zu eröffnen.

Im Vergleich zur Mindesteinlage, gibt es Obergrenzen bei der Anlage von Festgeld eher selten. Beim Anlegen von mehr als 100.000 Euro empfiehlt es sich jedoch die Summe auf mehrere Banken aufzuteilen. Die gesetzlich garantierte Einlagensicherung für Festgeld liegt bei 100.000 Euro pro Bank und Kunde. Um Ihr Geld keinem unnötigen Risiko auszusetzen, sollten Sie es also bei mehreren unterschiedlichen Banken anlegen.

Wann werden die Festgeldzinsen bezahlt?

Der Zeitpunkt der Auszahlung der Festgeldzinsen ist vor allem vom Kreditinstitut abhängig, bei dem Sie Ihr Festgeld angelegt haben.

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten bei denen die Banken die Zinsen für das Festgeld auszahlen können:

Eine Möglichkeit ist, dass die Zinsen immer am 31. Dezember des jeweiligen Jahres gutgeschrieben werden. Endet die Laufzeit des Festgeldes vor dem 31. Dezember, werden die Festgeldzinsen natürlich früher ausbezahlt.

Die zweite Option ist, die Festgeldzinsen bei Ablauf der vereinbarten Laufzeit des Festgeldes gutzuschreiben. Dies kann, je nach Laufzeit, zum Beispiel nach drei Monaten oder nach zwei Jahren, der Fall sein. Bei dieser Option kann man außerdem entscheiden ob die Zinsen ausbezahlt oder zusammen mit dem Kapital wieder angelegt werden sollen. Legt man auch die Festgeldzinsen erneut als Festgeld an, spricht man von einem sogenannten Zinseszinseffekt.

Welche Gebühren fallen beim Festgeld an?

Festgeldkonten sind in der Regel bei fast allen Banken kostenlos. Sowohl die Eröffnung als auch die Kontoführung eines Festgeldkontos sind in den meisten Fällen kostenlos.

Als Kunde können dann Kosten auf Sie zukommen wenn Sie sich Ihre Kontoauszüge per Post zusenden lassen. Um Papier zu sparen und die Umwelt zu schonen, bevorzugen die meisten Banken einen online Versand für sämtlichen Schriftverkehr, der mit dem Festgeldkonto in Zusammenhang steht. Wenn Sie dennoch einen Versand der Kontoauszüge per Post bevorzugen, müssen Sie in der Regel dafür Gebühren bezahlen.

Diese Gebühren können, je nach Bank, ganz unterschiedlich sein und sollten vor Eröffnung des Festgeldkontos erfragt oder nachgelesen werden.

Außerdem kann das Kreditinstitut Gebühren erheben wenn Sie eine vorzeitige Auszahlung des Festgeldes vor Ablauf der Laufzeit wünschen.

Muss man für Festgeld Steuern bezahlen?

In Deutschland sind sämtliche Kapitalerträge steuerpflichtig, dazu gehören auch alle Zinserträge wie zum Beispiel die Festgeldzinsen.

Ob Festgeldzinsen aber tatsächlich versteuert werden, hängt davon ab, ob die Erträge oberhalb des Sparer-Pauschbetrages liegen.

In jedem Fall sollte jeder Festgeldkonto-Inhaber seiner Bank einen Freistellungsauftrag erteilen, da so verhindert werden kann, dass die Steuern direkt nach der Zinsgutschrift abgeführt werden müssen.

Bei erteiltem Freistellungsauftrag können Sparer Erträge bis zu 801 Euro pro Jahr ohne steuerliche Abzüge einnehmen.

Was ist der Sparer-Pauschbetrag?

Der Sparer-Pauschbetrag setzt sich aus dem Sparerfreibetrag und der Werbungskostenpauschale zusammen. Der Sparer-Pauschbetrag ist im deutschen Einkommenssteuergesetz geregelt und bezeichnet einen Freibetrag für Kapitaleinkünfte, zum Beispiel aus Zinsen und Dividenden, die bis zu einer bestimmten Höhe steuerfrei gestellt sind.

Seit 2009 beträgt der Sparerfreibetrag 750 Euro und die Werbungskostenpauschale 51 Euro. Der Sparer-Pauschbetrag beläuft sich damit auf 801 Euro für Einzelpersonen, bzw. 1602 Euro für Personen, die gemeinsam veranlagt werden.

Allen Einnahmen aus Kapitalerträgen werden also 801 Euro bzw. 1602 Euro abgezogen und eventuell verbleibende Beträge werden dann versteuert.

Was ist ein Freistellungsauftrag / FSA?

Jede natürliche Person und manche juristische Personen, wie zum Beispiel Vereine, können einem Kreditinstitut einen Freistellungsauftrag erteilen.

Ein Freistellungsauftrag ist ein Dokument, in dem ein Steuerpflichtiger ein Kreditinstitut anweisen kann, bei Kapitalerträgen keinen Abzug der Kapitalertragssteuer vorzunehmen.

Wenn kein Freistellungsauftrag erteilt wird oder die Kapitalerträge höher als der freigestellte Betrag sind, führt das Kreditinstitut 25 Prozent des übersteigenden Betrages als Kapitalertragssteuer an das zuständige Finanzamt ab. Im gegeben Fall können zur Kapitalertragssteuer auch noch der Solidaritätsbeitrag und die Kirchensteuer abgeführt werden.

Freistellungsaufträge gelten immer nur für ein Kalenderjahr und können für das laufende Jahr sowie folgende Jahre erteilt werden. Eine rückwirkende Erteilung eines Freistellungsauftrages ist nicht möglich.

Auch eine Befristung oder ein Widerruf eines Freistellungsauftrages ist nur zum Ende des Kalenderjahres und nicht für zurückliegende Jahre möglich.

Was passiert bei Fälligkeit des Festgeldes? / Muss ein Festgeldkonto gekündigt werden?

Wenn bei der Eröffnung des Festgeldkontos eine automatische Prolongation mit der Bank vereinbart wird, müssen Sie Ihr Festgeld in jedem Fall rechtzeitig kündigen um nach Ende der Laufzeit darüber verfügen zu können.

Sollten Sie vergessen zu kündigen oder Ihre Kündigung bei der Bank nicht rechtzeitig eingehen, wird das Festgeld erneut angelegt. Die erneute Anlage erfolgt dann zum aktuellen Zinssatz und eventuelle Neukundenvorteile werden Ihnen dann nicht mehr gewährt. In den meisten Fällen lohnt sich bei Fälligkeit ein erneuter Festgeld Vergleich bzw. Festgeldzinsen Vergleich, um das beste Angebot zu finden.

Die automatische Prolongation nutzen Banken besonders häufig bei kurzen Laufzeiten des Festgeldes. Dies tun sie meist bei Laufzeiten die kürzer als ein Jahr sind.

Wenn keine automatische Prolongation in Ihrem Vertrag für das Festgeldkonto vereinbart ist, können Sie mit der Fälligkeit des Festgeldes, also bei Ablauf der vereinbarten Dauer, sofort frei über Ihr Geld verfügen.

Achten Sie bei der Eröffnung des Festgeldkontos darauf, ob im Vertrag eine automatische Prolongation erwähnt wird und widersprechen Sie diesem Punkt bei gegebenem Anlass.

Kann man keinesfalls vor Ende der Laufzeit über das Festgeld verfügen?

Einer der häufigsten Gründe, warum sich Anleger gegen ein Festgeldkonto entscheiden, ist die geringe Flexibilität dieser Anlageform und dass das angelegte Kapital erst zur Fälligkeit verfügbar wird.

Theoretisch ist es jederzeit möglich ein Festgeldkonto zu kündigen. Viele Banken räumen ihren Kunden diese Option ein, obwohl der Anleger eigentlich keinen Anspruch darauf hat, dass die Bank vor Ablauf der Laufzeit das Festgeld auszahlt.

In der Praxis ist die Kündigung eines Festgeldkontos mit relativ hohen Kosten verbunden. Begründet sind die Kosten damit, dass die Bank bei einer vorzeitigen Kündigung mit dem Festgeld nicht wie geplant wirtschaften kann und somit durch die vorfristige Auszahlung des Festgeldes finanzielle Verluste erleiden kann.

Diese finanziellen Verluste werden dann in Form von Gebühren, zum Beispiel einer Vorfälligkeitsentschädigung oder Vorschusszinsen, an den Kunden weitergegeben.

Es ist möglich, sich sein Festgeld vor Ende der Laufzeit auszahlen lassen, allerdings ist dies in der Regel immer mit weiteren Kosten verbunden.

Wenn man sich nicht sicher ist, ob man für einen längeren Zeitraum auf die angelegte Summe verzichten kann, ist ein Festgeldkonto mit einer kurzen Laufzeit sinnvoller. Dieses kann man dann bei Bedarf verlängern.

Gibt es eine optimale Laufzeit für Festgeld?

Die meisten Banken bieten ihren Kunden eine Mindestanlagedauer von einem Monat für Festgeld an. Längere Laufzeiten kann der Kunde in monatlichen Schritten dann meist selbst wählen. Die maximale Anlagedauer für Festgeld variiert, je nach Bank, zwischen 2 und 8 Jahren.

Grundsätzlich gilt bei der Anlageform Festgeld, je länger das Kapital bei der Bank angelegt ist, desto höher sind die Festgeldzinsen.

Dennoch liegt die optimale Anlegedauer für Festgeld bei ein bis zwei Jahren. Bei kürzeren Laufzeiten sind die Zinsen niedrig und ein Festgeldkonto lohnt sich deswegen kaum. Für eine Anlegedauer von mehreren Monaten ist ein Tagesgeldkonto meist die bessere Alternative, insbesondere wenn ein Neukundenangebot mit einem festen Zinssatz für 6 oder 12 Monate genutzt werden kann. Bei sehr kurzen Laufzeiten von Festgeld, gehen die Banken ein höheres Risiko ein, da sie  mit dem angelegten Geld nur über einen kurzen Zeitraum wirtschaften können. Dieses Risiko wird in Form eines niedrigen Zinssatzes an den Kunden weitergegeben.

Auch bei einer Anlegedauer von mehr als 24 Monaten sind die garantierten Zinssätze der Banken häufig eher niedrig, da es schwierig ist, die wirtschaftliche Perspektive und den Leitzins für mehr als zwei Jahre zu schätzen. Wird einem Anleger ein hoher Zinssatz für 4 oder 5 Jahre garantiert, und der allgemeine Zinsniveau oder der Leitzins in diesem Zeitraum sinkt, machen die Banken häufig Verluste mit Festgeldkonten.

Die höchsten Zinssätze bekommen Sie für Festgeld mit Laufzeiten von 12 bis 24 Monaten. Auch für die meisten Anleger ist dieser Zeitraum optimal, da ihr Kapital nicht zu lange gebunden ist und dennoch ein guter Kapitalertrag erzielt werden kann.

Zum Ende der Laufzeit können Sie sich dann entscheiden, ob Sie Ihr Geld erneut als Festgeld anlegen möchten oder es sich auszahlen lassen möchten.

Kann man ein Festgeldkonto ohne SCHUFA-Auskunft bekommen?

Für die Eröffnung eines Festgeldkontos braucht Ihre Bank weder Einkommensnachweise noch eine SCHUFA-Auskunft. Ihre Bonität hat keinen Einfluss auf ein Festgeldkonto, Sie können also auch bei negativer SCHUFA ein Festgeldkonto eröffnen.

Beim Festgeldkonto legen Sie Kapital bei der Bank an und Sie leihen sich kein Geld wie bei einem Kredit. Deshalb gibt es für die Bank bei Eröffnung eines Festgeldkontos kein Risiko und folglich wird auch keine SCHUFA-Auskunft benötigt.

Damit Sie ein Festgeldkonto eröffnen können, werden lediglich Ihre persönlichen Daten direkt in der Bankfiliale oder über das Postident-Verfahren für Direktbanken oder online Banken verifiziert. In beiden Fällen müssen Sie lediglich Ihren Personalausweis oder Pass vorlegen damit Ihre Daten auch als bestätigt gelten.

Warum braucht man ein Verrechnungskonto / Referenzkonto zum Festgeldkonto?

Ein Festgeldkonto kann nicht für den allgemeinen Zahlungsverkehr genutzt werden. Es können also keine Überweisungen getätigt, Abbuchungen oder Lastschriften vorgenommen oder Ein- und Auszahlungen durchgeführt werden.

Damit Sie nach Eröffnung Ihres Festgeldkontos die vereinbarte Summe einzahlen können und damit zum Beispiel Zinsen ausgezahlt werden können, brauchen Sie ein Referenzkonto.

In der Regel ist ein Referenzkonto ein Girokonto. Wenn Sie Ihr Festgeld bei Ihrer Hausbank anlegen, benötigen Sie meist kein gesondertes Referenzkonto, wenn Sie dort bereits ein Girokonto haben.

Bei online Banken oder Direktbanken muss meist mit Eröffnung des Festgeldkontos auch ein Referenzkonto, ein Giro- oder Tagesgeldkonto eröffnet werden.

Die wenigsten Banken akzeptieren es, wenn Festgeldkonto und Referenzkonto bei verschiedenen Banken sind. Auch als Kunde ist es ein Vorteil, beide Konten bei einer Bank zu haben. Dies liegt daran, dass Zahlungen und Überweisungen so deutlich schneller gehen.