Die leichte Art sein Geld aufzubewahren- das Girokonto!

Überlegen Sie Ihr Girokonto auszutauschen oder möchten Sie gerne ein neues Girokonto eröffnen? Dann kann Top 10 Finanz Ihnen, bei der Suche nach dem für Sie optimalen Anbieter, behilflich sein.

Die Auswahl von Girokonten in Deutschland ist groß. Es gibt viele Anbieter, wo einige sich für den persönlichen Bedarf besser eignen als andere.

Fast jeder Deutsche hat ein Girokonto mit dem er, unter anderem, Rechnungen ausgleicht und sein Lohn erhaltet. Auch ist das aufbewahren von Geld auf einem Girokonto leicht.

Mit dem Besitz eines Girokontos bieten viele Banken verschiedene extra Services an. Es kann deshalb eine gute Idee sein diese Services zu untersuchen. Sollten Sie ein Girokonto haben das nicht zu Ihnen passt, so können Sie jederzeit zu einer neuen Bank wechseln. 

Mit unserem Vergleichsrechner, der mit Ihren Informationen und populären Angeboten die von bisherigen Kunden bestimmt worden sind, finden wir schnell und einfach die besten Girokonten die zu Ihren persönlichen Präferenzen passt.

Ein Konto das jeder braucht 

Das Wort „Giro“ hat, je nach Quelle zwei verschiedene Bedeutungen. Bei einer Übersetzung aus dem Italienischen wird die Bedeutung „Kreis“ oder „Umlauf“ angegeben. Bei einer griechisch-deutschen Übersetzung erhält man das Ergebnis „rund“.

Beide Übersetzungen machen Sinn und finden auch im offiziellen Namen des Girokontos (Kontokorrentkonto) Verwendung.

Gesetzlich ist ein Girokonto, Sichtkonto oder Zahlungskonto ein Kontokorrentkonto, also ein Konto mit laufender Rechnung. Für jedes Kontokorrentkonto wird täglich ein Saldo ermittelt, der einer dem beiden beteiligten Parteien rechtlich zusteht. Damit alle Bedingungen erfüllt sind, muss mindestens eine der Parteien ein Kaufmann sein. In der Regel wird diese Bedingung bereits durch die Kreditinstitute erfüllt, da sie ein Handelsgewerbe betreiben. Die zweite Partei ist also in den meisten Fällen eine natürliche Person, der Kontoinhaber und Kunde der Bank.

Ein Girokonto ist also ein, von Kreditinstituten für den Kontoinhaber, geführtes Kontokorrentkonto für die gesamte Abwicklung seines Zahlungsverkehrs. Sämtliche Zahlungen werden zu Gunsten oder zu Lasten des Girokontos gebucht.

Warum ist ein Girokonto ein Muss?

Obwohl es natürlich keine offizielle Verpflichtung gibt, ein Girokonto zu haben, so ist es doch bei vielen Dingen nützlich und es lohnt sich somit quasi immer ein Girokonto zu eröffnen.

Über einem Girokonto laufen in der Regel alle laufenden Zahlungen, also zum Beispiel die Auszahlung vom Gehalt, die Überweisung der Miete, alle Zahlungen die mit der EC-Karte oder der Kreditkarte bezahlt worden sind, Daueraufträge und Terminüberweisungen.

Zusätzlich braucht man ein Girokonto, wenn man seine Ersparnisse auf einem Tagesgeldkonto oder in Form von Festgeld anlegen möchte. In diesem Fall ist das Girokonto dann das sogenannte Referenzkonto, über das der gesamte Zahlungsverkehr der Kapitalanlage geregelt wird.

In Deutschland ist das Recht auf ein Girokonto seit 2016 sogar gesetzlich verankert. Dieses Gesetz basiert auf der EU-Zahlungskostenrichtenlinie, die jedem ein Recht auf ein Girokonto einräumt.

Wenn Sie ein Girokonto eröffnen möchten, sollten Sie zunächst einen Girokonto Vergleich machen und sich über die verschiedenen Angebote für Girokonten informieren.

Die folgenden Tipps für das beste Girokonto sollen den Girokonto Vergleich erleichtern und Sie unterstützen, dass für Sie passende Girokonto zu finden.

Mit dem Girokonto Vergleich das beste Girokonto finden

Vermutlich fragen Sie sich, ob es ein „bestes Girokonto“ gibt und wenn ja, wie Sie dieses finden können. In den folgenden Tipps ist zusammengefasst, worauf Sie beim Girokonto Vergleich achten sollten.

Möglichst große Anzahl an Geldautomaten / Gutes Automatennetz

Auch wenn Sie Ihr Girokonto wahrscheinlich hauptsächlich für das Online-Banking nutzen werden, brauchen Sie, bei Fragen, ab und an auch Bargeld oder einen Ansprechpartner. Achten Sie deshalb darauf, dass das Kreditinstitut, für das sie sich entscheiden, entweder Mitglied in einem Geldautomatenverbund ist oder ein gutes Bankautomatennetz aufweisen kann. Nur so ist gewährleistet, dass Sie ohne lange Wege und Planungen über Ihr Geld auch in bar verfügen können.

Wenn Sie häufig unterwegs sind, prüfen Sie nicht nur die Standorte der Bankautomaten in Ihrer Wohnortnähe, sondern auch die allgemeine Verteilung der Automaten die Sie innerhalb Deutschlands nutzen können. Bei vielen Auslandsreisen beachten Sie außerdem die Bedingungen und Kosten für das Zahlen und Geld abheben im Ausland. Diese können, je nach Kreditinstitut, stark variieren.

Keine Kontoführungsgebühr

Viele Banken bieten ein kostenloses Girokonto an, bei dem Ihnen weder durch die Eröffnung noch für Überweisungen Gebühren entstehen. Je nach Bank ist ein kostenfreies Girokonto manchmal an Bedingungen, wie einem monatlichen Mindestbetrag, der auf dem Konto eingehen muss oder ein Mindestguthaben das auf dem Konto vorhanden sein muss, gebunden.

Gebührenfreie EC-Karte und Kreditkarte

In der Regel gehört zu einem Girokonto eine kostenfreie EC-Karte, bei Kreditkarten variieren die Konditionen von Bank zu Bank. Mit Ihrer EC-Karte können Sie innerhalb Deutschlands bzw. innerhalb des Euro-Raumes kostenlos Geld abheben und je nach Kreditinstitut auch Kontoauszüge am Automaten bekommen. Achten Sie beim Girokonto Vergleich darauf, ob eine Kreditkarte kostenlos zum Girokonto angeboten wird. Insbesondere wenn Sie viel online einkaufen oder ins Ausland reisen, wird es für Sie wichtig sein, dass die Kreditkarte kostenlos ist. Einige Banken, meist Direktbanken bzw. Online Banken, schreiben Ihnen sogar Zinsen gut, wenn auf der Kreditkarte ein Guthaben ist. Je nach persönlichem Lebensstil kann sich eine kostenlose Kreditkarte zum Girokonto wirklich lohnen.

Niedrige Dispozinsen

Fast alle Girokonten haben einen Dispositionskredit, also die Möglichkeit bei einer plötzlichen Zahlungsunfähigkeit das Konto zu überziehen. Die Zinsen für den Dispositionskredit sind nicht einheitlich geregelt und können von jedem Kreditinstitut individuell festgelegt werden. Je nach Bank, variieren die Dispozinsen von Girokonten zwischen 7,50 und bis zu 16 Prozent, weshalb ein gesonderter Vergleich der Dispozinsen in jedem Fall sinnvoll ist. Selbst wenn Sie nicht davon ausgehen, dass Sie in eine Situation kommen werden, in der Sie den Dispo nutzen müssen. Manche Banken bieten Neukunden bei der Eröffnung eines Girokontos besondere niedrigere Dispozinsen an. Achten Sie bei solchen Angeboten immer auf die Bedingungen, an die die Aktion gebunden ist.

Höhe von möglichen Guthabenzinsen

Ein Girokonto ist nicht zum Sparen gedacht, weshalb es bei den wenigsten Girokonten Zinsen auf eventuelle Guthaben gibt. In der Regel sind Guthabenzinsen an eine Kombination aus Girokonto und Tagesgeldkonto oder Girokonto und Festgeldkonto gebunden. Manche Banken bieten auch Guthabenzinsen für Kreditkarten an. Hier sollten Sie sich genau über die Bedingungen informieren, um nicht von eventuellen Kosten überrascht zu werden. In seltenen Fällen können Sie tatsächlich Zinsen für Ihr Geld auf dem Girokonto erhalten, diese werden dann jährlich, vierteljährlich oder monatlich ausgezahlt. Im Vergleich zu anderen Kapitalanlagen lohnt sich das Sparen auf dem Girokonto aber so gut wie nie.

Sicherheit und Service der Bank

In jedem Fall sollten Sie im Rahmen Ihres Girokonto Vergleichs auch die Serviceleistungen sowie die Sicherheit der Kreditinstitute unter die Lupe nehmen. Lesen Sie Erfahrungsberichte von Kunden, damit Sie sich ein reelles Bild von den Leistungen der Bank machen können. Besonders beim Online Banking sollte die Sicherheit groß geschrieben werden. Viele Vergleichsrechner berücksichtigen diesen Punkt damit Sie sich schnell einen Überblick verschaffen können, ohne sämtliche Online Angebote der Banken einzeln zu überprüfen. Als besonders sicher gilt das Chip-TAN-Verfahren, bei dem für jede Überweisung eine eigene TAN-Nummer von einem kleinen Gerät generiert wird. Weniger sicher ist das SMS-TAN-Verfahren, das aber gern von Kontoinhabern genutzt wird, die viel unterwegs sind und den TAN-Generator nicht dabei haben möchten. Wenn Sie sich für Online Banking mit einer klassischen TAN-Nummernliste entscheiden, sollten Sie in jedem Fall in Erfahrung bringen, ob für das Zusenden der TAN-Listen Kosten entstehen.

Zusatzleistungen, Sonderkonditionen und andere attraktive Angebote für ein Girokonto

Je nach persönlicher Situation, sind auch noch weitere Punkte bei der Entscheidung für ein Girokonto wichtig. Wenn Sie zum Beispiel Student sind, können Sie eventuell von den besonderen Angeboten der Banken für Studenten profitieren.

Ein Studenten Girokonto ist in der Regel nicht an einen Mindestgeldeingang gekoppelt, da die wenigsten Studenten über ein regelmäßiges Einkommen verfügen. Das Girokonto für Studenten ist meistens kostenlos und kann weitere attraktive Leistungen, wie Rabatte bei bestimmten Geschäften oder auf ausgewählte Produkte enthalten. Manche Banken ermöglichen Studenten mit einem Girokonto auch die Nutzung von Cash Back, einer Variante, die sich besonders bei häufigen Einkäufen im Internet lohnt.

Für einige Kunden spielt bei der Entscheidung für ein Girokonto auch die ethische Einstellung der Bank eine wichtige Rolle. Die meisten Internetseiten der Banken bieten Ihnen einen Einblick, wie das Kreditinstitut mit Ihrem Geld umgeht und ob, zum Beispiel, wohltätige Organisationen unterstützt werden. Wenn Sie moralische Bedenken haben bei einer Bank ein Girokonto zu eröffnen, sollten Sie Ihren Girokonto Vergleich gegebenenfalls noch einmal wiederholen bis Sie ein Kreditinstitut gefunden haben, dem Sie Ihr Geld anvertrauen möchten.

Wenn Sie alle Ihre Bankgeschäfte online erledigen und Ihnen, bei Schwierigkeiten, der Kontakt zu einer telefonischen Hotline oder einem online Chat ausreicht, ist ein Girokonto bei einer Online Bank vermutlich die bessere Wahl für Sie.

In der Regel haben Girokonten von Online Banken etwas bessere Konditionen als die Angebote von Filialbanken, da bei Online Banken deutlich weniger Kosten für den Bankenunterhalt anfallen.

Checkliste zum Girokonto eröffnen

Sie sind auf der Suche nach dem besten Girokonto und wissen nicht genau, wie Sie am besten vorgehen sollen? Nutzen Sie diese Checkliste, damit Sie stressfrei Ihr Girokonto eröffnen können.

 Machen Sie den Girokonto Vergleich.

Im Internet finden Sie viele kostenlose Vergleichsrechner, die Ihnen einen schnellen Überblick über verschiedene Angebote für Girokonto bieten. Wenn Sie zum Beispiel keine Kontoführungsgebühren für Ihr Girokonto bezahlen möchten, können Sie als Suchbegriff „Girokonto kostenlos“ eingeben und erhalten nur Angebote, bei denen das Girokonto kostenlos ist.

In diesem Schritt lohnt es sich auch, die Dispozinsen der Angebote zu vergleichen. Auch wenn Sie wahrscheinlich vorerst nicht davon ausgehen, dass Sie den Dispositionskredit des Girokontos in Anspruch nehmen werden ist es wichtig, die Bedingungen dazu zu kennen. Einige Girokonten haben sehr hohe Dispozinsen und können Sie in einer Notsituation viel Geld kosten.

Online Antrag zur Kontoeröffnung ausfüllen

Unabhängig davon, ob Ihr Girokonto bei einer Filialbank, einer Direktbank oder einer Online Bank sein wird, gibt es in der Regel die Möglichkeit, den Antrag zum Girokonto eröffnen online auszufüllen. So sparen Sie sich nicht nur einen Gang zur Bank, sondern können auch direkt nach dem Girokonto Vergleich die Eröffnung Ihres Kontos beantragen.

Nach dem Ausfüllen müssen Sie den Vertrag nur noch ausdrucken und unterschreiben. Wenn Sie keinen Drucker zur Verfügung haben, ist es häufig auch möglich, dass Sie die nötigen Formulare bei der Bank anfordern und per Post zusenden lassen können.

Dokumente zu Identifizierung und zum Nachweis der Bonität vorweisen

Je nach Bank werden unterschiedliche weitere Dokumente benötigt, um die Kontoeröffnung zu vervollständigen. Die meisten Banken verlangen zumindest einen Identitätsnachweis Ihrer Kunden, einen Nachweis zur Bonität sowie Gehaltsnachweise. Der Identitätsnachweis kann per Postident-Verfahren erfolgen oder durch einen persönlichen Besuch in einer der Filialen der Bank erledigt werden. Für den Nachweis zur Bonität verlangen die Banken meistens eine Selbstauskunft der SCHUFA, die einen Score enthält, der Auskunften über die Zahlungsfähigkeit des möglichen neuen Kunden gibt.

In der Regel benötigen die Banken zusätzlich Gehaltsnachweise von 2 oder 3 Monaten. Auch diese dienen dazu, sich einen Eindruck über die Bonität des Kunden zu verschaffen.

Alle Unterlagen sollten Sie, gemeinsam mit dem Antrag für die Eröffnung eines Girokontos, entweder an die Bank per Post schicken oder persönlich in einer Filiale abgeben.

Kontodaten erhalten und Girokonto nutzen

Wenn Ihrem Antrag zum Girokonto eröffnen stattgegeben wird, erhalten Sie im nächsten Schritt Ihre Kontodaten sowie alle weiteren wichtigen Dokumente und Informationen per Post zugesandt. Je nach Bank, variieren die Dokumente die Ihnen zugeschickt werden,. In jedem Fall erhalten Sie aber in getrennten Briefen Ihre EC-Karte, den PIN der EC-Karte, Ihre Daten für das Online-Banking, Ihre PINs für das Online-Banking und eventuelle Listen mit TAN-Nummern, die Sie ebenfalls fürs Online-Banking brauchen.

Girokonto kein Sparkonto

Ein Girokonto ist das perfekte Produkt für alle laufenden Zahlungen. Jedoch lohnt es sich leider kaum es als Sparkonto zu nutzen.

Da der Sinn eines Girokontos als Kontokorrentkonto ist, als Plattform für sämtliche Zahlungsvorgänge zu dienen, gibt es so gut wie nie Habenzinsen für Geld, das sich auf dem Girokonto befindet.

Wenn Sie auf der Suche nach einer lohnenswerten und kostenfreien Möglichkeit zum Sparen sind, sind ein Tagesgeldkonto oder ein Festgeldkonto die bessere Alternative für Sie.

Bei sehr genauem Vergleich der Angebote ist es möglich, dass Sie ein kostenfreies Girokonto finden, bei dem es Zinsen auf ein Guthaben auf der, zum Girokonto gehörenden Kreditkarte, gibt. Diese Angebote sind aber eher selten und häufig zeitlich begrenzte Aktionen.

Als Neukunde können Sie beim Girokonto eröffnen aber öfter Mal einen Gewinn erzielen, wenn Sie sich für ein Girokonto mit Neukundenprämie entscheiden.

Kostenloses Girokonto mit Prämie oder Bonus – Ist das möglich?

Kunden sind häufig überrascht, wenn Sie ein Angebot für ein kostenfreies Girokonto sehen, bei dem ihnen zusätzlich eine Prämie für Neukunden oder ein Bonus versprochen wird.

Aufgrund der großen Auswahl an Banken und Konten, sind diese Zusatzleistungen aber inzwischen Gang und Gebe. Beim Girokonto eröffnen bekommen Sie von vielen Banken ein kleines Extra, weil die Bank mit Ihnen einen neuen Kunden gewinnt.

Girokonto-Kunden haben für die Banken relativ großes Potential, da Sie sich mit der Zeit normalerweise auch für eine kostenlose Kreditkarte, ein Tagesgeldkonto, ein Festgeldkonto oder einen Kredit interessieren, also wahrscheinlich auch weitere Angebote nutzen werden, an denen die Bank verdienen kann.

Typische Prämien oder Boni für Neukunden sind Gutschriften, meist bis zu einer Höhe von 150 Euro, oder niedrige Dispozinsen, die oft bei 7,50 Prozent anstelle der marktüblichen 10 Prozent und mehr liegen.

In der Regel sind diese Prämien aber an Bedingungen gekoppelt, über die Sie sich vor Eröffnung des Girokontos in jedem Fall informieren sollten. Die meisten Banken verbinden mit diesen Geschenken einen monatlichen Mindestbeitrag, der auf dem Girokonto eingehen oder eingezahlt werden muss.

Wichtige Punkte für einen Kontowechsel

Vielleicht möchten Sie nicht zum ersten Mal ein Girokonto eröffnen, sondern streben einen Girokontowechsel an weil Sie ein Angebot mit besseren Konditionen gefunden haben oder eine Bank, die besser zu Ihren Bedürfnissen passt.

Eventuell möchten Sie auch einen Neukundenbonus zur Eröffnung eines Girokontos in Anspruch nehmen. In all diesen Fällen gibt es einige wichtige Dinge, die Sie berücksichtigen sollten, wenn Sie einen Kontowechsel machen möchten.

Die wichtigsten Punkte

  • Vergleichen Sie auch für den Kontowechsel alle möglichen Angebote, um das beste Girokonto für sich zu finden.
  • Achten Sie auf die Bedingungen wie einen Mindesteinzahlbetrag und alle Zusatzkosten, die bei der Eröffnung des Kontos eventuell entstehen können.
  • Informieren Sie sich gut über die Konditionen des neuen Girokontos: Gibt es eine kostenlose Kreditkarte? Wo kann man Geld abheben? Wie sind die Bedingungen für Bargeldauszahlungen im Ausland? Gibt es Guthabenzinsen oder andere lohnenswerte Zusatzleistungen? An welche Bedingungen sind Neukundenprämien oder ein Bonus gebunden? Entstehen Kontoführungsgebühren oder muss man pro Überweisung eine Gebühr bezahlen? Wie funktioniert das Online Banking? Welche Sicherheitsvorkehrungen werden von der Bank genutzt? Ist das Anfordern von TAN-Nummern kostenpflichtig?
  • Lassen Sie den Wechsel der Konten von den Banken durchführen, so ist er in der Regel für Sie mit keinen Kosten verbunden.
  • Informieren Sie alle Zahlungsempfänger, die regelmäßig von Ihnen Geld erhalten oder abbuchen, frühzeitig, damit Sie nirgends in Zahlungsverzug geraten und eventuell Mahngebühren bezahlen müssen. Ändern Sie außerdem alle Einzugsermächtigungen und Lastschriftverfahren von Ihrem alten zu Ihrem neuen Girokonto. Denken Sie auch daran, Ihre Zahlungsinformationen bei Online Shops zu aktualisieren, sodass Sie weiterhin bequem im Internet einkaufen können. Wenn Sie auch eine Kreditkarte Ihres Girokontos nutzen, müssen Sie ebenfalls überall, wo Sie Ihre Kreditkartendaten angegeben haben diese, nachdem Sie das Girokonto gewechselt haben, aktualisieren.
  • Kündigen Sie Ihr altes Girokonto, nachdem alle Zahlungsempfänger informiert und Ihre Daten überall für das neue Konto angegeben sind. Im besten Fall lassen Sie beide Konten einen oder zwei Monate parallel laufen damit Sie sich sicher sein können, dass Sie keinen Zahlungsempfänger übersehen haben. In der Regel gibt es keine Fristen zur Kündigung eines Girokontos. Sie können Ihr nicht mehr genutztes Girokonto also jederzeit fristlos schriftlich beim jeweiligen Kreditinstitut kündigen. Eine Kündigung per E-Mail oder Fax ist in der Regel nicht möglich. Damit Sie sicher sein können, dass Ihre Kündigung bei der Bank eingegangen ist, sollten Sie die Kündigung als Einschreiben versenden.

Häufige Fragen zum Girokonto / Girokonto FAQ

Aufgrund der vielen Angebote zum Girokonto gibt es einige Fragen, die immer wieder gestellt werden. Mit einer Auflistung der häufigsten Fragen und ihren Antworten soll hier versucht werden, zu mehr Klarheit zum Thema Girokonto beizutragen.

Wer kann ein Girokonto eröffnen?

Jede volljährige Person kann in Deutschland ein Girokonto eröffnen, allerdings sind die Banken nicht verpflichtet jeder anfragenden Person ein Girokonto zu gewähren. Für Kinder und Jugendliche bieten die meisten Banken spezielle Angebote an die einem Girokonto ähnlich sind, nicht aber in vollem Umfang entsprechen.

Neben der Volljährigkeit und der Geschäftsfähigkeit des Antragstellers, prüfen Kreditinstitute vor der Eröffnung eines Girokontos in der Regel die Bonität des künftigen Kontoinhabers.

Bei negativem SCHUFA-Eintrag kann es sein, dass die Bank den Antrag zur Eröffnung eines Girokontos ablehnt.

Personen mit einem schlechten SCHUFA-Score oder negativen Einträgen im SCHUFA-Auszug können ein sogenanntes „Girokonto für jedermann“ eröffnen, das einige Banken anbieten.

Was ist ein „Girokonto für jedermann“? / Kann man ein Girokonto mit negativer SCHUFA eröffnen?

Das sogenannte Girokonto für jedermann ist ein Girokonto für Personen in Notsituationen oder mit negativen SCHUFA-Einträgen bzw. einem schlechten SCHUFA-Score, die auf anderem Wege kein Girokonto eröffnen können.

Das Girokonto für jedermann ist ein Basiskonto, welches die Teilnahme am alltäglichen Zahlungsverkehr ermöglicht.  Mit diesem Konto sind die wichtigsten Funktionen, wie Kartenzahlungen, Überweisungen, Einzahlungen von Bargeld und Auszahlungen von Bargeld möglich.

Das Girokonto für jedermann funktioniert auf Guthabenbasis. Der Kontoinhaber erhält weder eine Kreditkarte noch einen Dispositionsrahmen, da seine Bonität nicht sichergestellt werden kann.

Bekommt man zum Girokonto immer eine Kreditkarte?

Sofern Sie eine Kreditkarte zu Ihrem Girokonto beantragen, können Sie diese in der Regel auch erhalten. Fast alle Kreditinstitute bieten ihren Kunden eine Kreditkarte zum Girokonto an.

Die Bedingungen für eine Kreditkarte sind jedoch von Bank zu Bank ganz unterschiedlich. Bei manchen Banken erhalten Sie eine Kreditkarte kostenlos zum Girokonto, während Sie bei anderen Kreditinstituten für Ihre Kreditkarte Gebühren bezahlen müssen.

Bevor eine Bank einem Kunden eine Kreditkarte ausstellt, prüft sie in der Regel seine Bonität. Nur wer als verlässlicher Kunde gilt, bekommt eine Kreditkarte.

Die Bonitätsprüfung erfolgt meist über Anforderung einer SCHUFA-Auskunft. Es kann sein, dass Sie als Kunde eine Selbstauskunft vorlegen müssen oder dass die Bank eine SCHUFA-Auskunft in Auftrag gibt. Dies ist jedoch nur möglich, wenn Sie dem zustimmen.

Bei einem schlechten SCHUFA-Score oder negativen SCHUFA-Einträgen stellen manche Banken Kreditkarten auf Guthabenbasis aus. Diese Kreditkarte funktioniert nur, wenn sie vorher mit einem Guthaben aufgeladen wurde. Obwohl diese Karten im eigentlichem Sinne keine Kreditkarten sind, können Sie dennoch sinnvoll sein. Wenn Sie zum Beispiel eine Reise ins Ausland planen, können Sie im Vorfeld ein Guthaben auf die Kreditkarte einzahlen. So können Sie alle Vorteile einer Kreditkarte, wie zum Beispiel die Möglichkeit im Ausland kostenlos Bargeld abzuheben, nutzen.

Wann kann man ein neu eröffnetes Girokonto nutzen?

Ein Girokonto zu eröffnen kann, je nach Bank, wenige Stunden bis ein paar Wochen dauern.

Die Eröffnung eines Girokontos bei einer Filialbank geht meistens schneller. Jedoch ist die Eröffnung bei einer Filiale aufwendiger als Online. Sorgen Sie dafür, dass sie sich gut vorbereiten und zur Kontoeröffnung alle notwendigen Unterlagen mitbringen. Wenn Sie gut vorbereitet sind, können Sie das Konto schon nach wenigen Stunden nutzen. Lediglich auf Ihre EC- und Kreditkarten müssen Sie etwas warten, da diese über den Postweg versendet werden. Auch Ihre PIN- und TAN-Nummern erhalten Sie per Post und jeweils in getrennten Sendungen, weshalb es insgesamt einige Tage dauern kann, bis Sie Ihr neues Girokonto voll nutzen können.

Bei der Eröffnung eines Girokontos bei einer Direktbank, also einer Bank, die nur online existiert, kann es ein wenig länger dauern bis Sie über Ihr Girokonto verfügen können. Nachdem Sie den Antrag zur Kontoeröffnung online ausgefüllt haben, müssen Sie sich zunächst identifizieren. Bei den meisten Banken wird das Postident-Verfahren dafür genutzt. Gemeinsam mit dem Antrag müssen alle notwendigen Dokumente per Post an die Direktbank geschickt werden. Das Kreditinstitut prüft dann Ihre Unterlagen und sendet Ihnen per Post alle Unterlagen zu Ihrem Konto. Genau wie bei einem Konto bei einer Filialbank, werden die EC-Karte, die Kreditkarte und alle PIN- und TAN-Nummern getrennt voneinander an Sie geschickt Deswegen kann dieser Prozess zwei bis drei Wochen dauern.

Ist es möglich, mehrere Girokonten zu haben?

Grundsätzlich können Sie so viele Girokonten haben, wie Sie möchten. Damit Sie nicht den Überblick verlieren, sollten es jedoch nicht allzu viele Konten sein. Außerdem wird bei jeder Eröffnung eines Girokontos ein Eintrag in Ihre SCHUFA-Auskunft vorgenommen. Es kann also sein, dass Sie bei einer Kreditanfrage schlechtere Konditionen angeboten bekommen oder zumindest eine Nachfrage erhalten wenn Sie mehr als vier Girokonten bei verschiedenen Banken haben.

In Deutschland haben mehr Menschen zwei Girokonten als nur eins. Bei mehreren Girokonten ist es einfacher den Überblick zu bewahren. Man kann daher zum Beispiel ein reines Gehaltskonto und ein Konto für Nebeneinkünfte oder private Ausgaben haben. 

Auch aufgrund der verschiedenen Konditionen der Banken für Girokonten können sich mehrere Girokonten lohnen. Während Sie ein Konto bei einer Bank mit einem guten Geldautomatennetz in Deutschland haben, können Sie zusätzlich ein zweites Girokonto bei einer Bank eröffnen, die Ihnen eine Kreditkarte kostenlos anbietet, mit der Sie dann im Ausland Ihre Zahlungen bequem erledigen können.

Was ist ein Geldautomatenverbund?

Mit der EC-Karte und der Kreditkarte Ihres Girokontos können Sie prinzipiell an jedem Geldautomaten im In- und Ausland Geld haben. Allerdings müssen Sie in der Regel Gebühren bezahlen, wenn es kein Automat Ihrer Bank ist.

Um den Ansprüchen von flexiblen Kunden entgegen zu kommen, haben sich einige Banken in einem sogenannten Geldautomatenverbund zusammengeschlossen. Als Kunde einer Bank aus dem Geldautomatenverbund können Sie an allen Geldautomaten der Partnerbanken kostenlos Bargeld von Ihrem Girokonto abheben. Innerhalb Deutschlands Grenzen gilt die kostenlose Abhebung meist für EC-Karten, bei Kreditkarten können trotzdem Gebühren anfallen.

Die Automaten der Banken aus dem Geldautomatenverbund haben meist eine Kennzeichnung. So ist es leicht erkennbar wo kostenloses Abheben von Bargeld möglich ist.

Was ist ein Dispokredit?

Ein Dispositionskredit, umgangssprachlich auch Dispokredit oder einfach Dispo genannt, ist die Überziehungsmöglichkeit eines Girokontos. Diese beträchtlich begrenzt geduldete Überziehung kann nur für die Zwecke des unbaren Zahlungsverkehrs genutzt werden.

Je nach Bonität, legt die Bank bei Eröffnung des Girokontos einen Dispositionsrahmen fest, um den Sie das Girokonto überziehen können. Die Rückzahlungsmodalitäten für das kurzfristig geliehene Geld sind meist sehr flexibel. Bei vielen Banken können Sie die Raten und die Dauer der Rückzahlung selbst bestimmen.

Die Zinsen eines Dispokredites sind in der Regel sehr hoch. Deswegen sollten Sie möglichst schnell eine Lösung finden um die Schulden zurück zu zahlen.

Ändert sich Ihr Geldeingang auf dem Girokonto, kann die Bank den Betrag für den Dispositionskredit jederzeit anpassen. Dies gilt sowohl für Erhöhungen als auch für eine Senkung des Betrages.

Sollte es zu Änderungen des regelmäßigen Gehaltseinganges während der Rückzahlung des Dispokredites kommen, kann es sein, dass die Bank eine sofortige Rückzahlung der ausstehenden Summe fordert.

Bei einem schlechten SCHUFA-Score oder negativen SCHUFA-Einträgen erhalten Sie in der Regel keinen Dispositionskredit für Ihr Girokonto.

Kann man ein Girokonto kündigen?

Sie können Ihr Girokonto problemlos und jederzeit kündigen. Manche Banken haben jedoch Geschäftsbedingungen und eventuelle Fristen. Wir Raten Ihnen deshalb diese bei Ihrer Bank, vor der Kündigung, nachzufragen. 

Kündigen Sie das Konto in jedem Fall schriftlich und versenden Sie Ihre Kündigung am besten als Einschreiben. Geben Sie ihre Kündigung persönlich bei der Bank, so lassen Sie sich eine Eingangsbestätigung geben. Mit einer Eingangsbestätigung haben Sie einen Nachweis dafür, dass Ihre Kündigung den Empfänger erreicht hat.

Eventuelle Schulden über dem Girokonto müssen bei der Bank vor der Kündigung beglichen werden. Dies bedeutet, dass man bei Nutzung des Dispokredites das Konto wieder auf 0 kriegen muss.

Sie sollten sich vor der Kündigung des Girokontos in jedem Fall über eine Alternative informieren. Haben Sie somit ein neues Girokonto vor der Schließung des Alten anhand. So können auch laufende Zahlungen fortsetzen. 

Am besten ist es, für den Übergangszeitraum einen oder zwei Monate lang die Girokonten parallel zu führen. So können Sie sich sicher sein, dass Sie alle Zahlungsempfänger über Ihre neuen Kontodaten informiert haben.

Was ist ein Pfändungsschutzkonto?

Als Kontoinhaber haben Sie das Recht, Ihr Girokonto als Pfändungsschutzkonto, auch P-Konto, führen zu lassen. Zunächst ist ein P-Konto ein ganz normales Girokonto, das Sie für Ihren gesamten Zahlungsverkehr nutzen können.

Sollten sich auf Ihrem Girokonto Schulden anhäufen und es zu einer Zwangsvollstreckung kommen, ist ein Guthaben von bis zu 1.073,88 Euro pro Kalendermonat auf einem Pfändungsschutzkonto geschützt. Über diesen Betrag können Sie als Schuldner und Kontoinhaber trotz Kontopfändung weiterhin frei verfügen.

Ein Pfändungsschutzkonto müssen Sie bei Ihrer Bank einrichten lassen oder Ihr bestehendes Girokonto in ein P-Konto umwandeln lassen. Ein Pfändungsschutzkonto gibt es nicht automatisch.

Bedenken Sie außerdem, dass nur ein Pfändungsschutzkonto pro Person möglich ist, unabhängig davon, wie viele Girokonten Sie haben.

Wie kann man bei einer Direktbank oder Online Bank einen Scheck einreichen?

Da Direktbanken keine Filialen haben, müssen Kunden einer Direktbank Ihre Schecks per Post bei der Bank einreichen. Bis zur Gutschrift des Scheckbetrages dauert es bei einer Direktbank in der Regel länger als bei einer Filialbank. Dies liegt daran, dass Sie den Scheck dort einfach persönlich abgeben können.